Bosch: Digitaler Autoschlüssel
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Bosch: Digitaler Autoschlüssel

Was diese Beerdigung von Bosch bedeutet

Aus und vorbei: Bosch hat den Autoschlüssel beerdigt. Der Zulieferer erklärte nach der Beerdigung, wie es weitergehen soll.
In einer Zeit, wo alles digitalisiert wird, ist der Autoschlüssel wirklich antiquiert. Meint zumindest Bosch. Und Nachteile hat man auch. Oft wird ein Schlüssel verlegt oder geht sogar verloren. Laut einer Bosch-Umfrage nervt drei Viertel der deutschen Autofahrer der Autoschlüssel. Also weg mit ihm! Aus nach 110 Jahren! – denkt sich der Zulieferer und beerdigte den Autoschlüssel symbolisch.

Digitale Autoschlüssel ab 2020/2021 in Serienfahrzeugen

In Hamburg wurde der Autoschlüssel von Bosch beigesetzt.

Und wie geht es nun weiter? Natürlich ist das Ganze eine clevere PR-Aktion von Bosch. Damit soll für das neue schlüssellose Öffnen, Starten und Schließen von Fahrzeugen geworben werden. Das digitale Schlüsselsystem wird über das Smartphone bedient. Anders als bisherige Lösungen, funktioniert es nicht über NFC, sondern über Bluetooth, wodurch das Handy in der Hosentasche bleiben kann und nicht ans Auto gehalten werden muss. Wenn der Handy-Akku aber mal leer sein sollte, dann dient das Handy mit NFC als Back-up, um das Fahrzeug zu öffnen. Weiterer Vorteil: Nutzer können per Smartphone den Autoschlüssel mit anderen teilen, sogar zeitlich eingegrenzt. Bosch hat bereits zwei Kunden und zwischen 2020 und 2021 werden die ersten Autohersteller die neue Technologie anbieten. Nachrüsten kann man Fahrzeuge damit leider nicht, weil auch Sensoren im Fahrzeug benötigt werden, die erkennen, wo sich der Smartphoneschlüssel genau befindet, um beispielsweise zu unterscheiden, ob das Fahrzeuge geöffnet oder gestartet werden soll.

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