Seit fast 50 Jahren veredelt Brabus luxuriöse Fahrzeuge – meist Mercedes-Modelle, in den vergangenen Jahren aber auch Porsche 911, Range Rover, Lamborghini Urus oder Bentley Continental GT. Jetzt setzt das Familienunternehmen aus Bottrop noch einen drauf: Mit dem neuen "Bodo" gibt es erstmals ein exklusives Coupé mit eigenständiger Karosserie und einem Namen, den niemand vergessen dürfte.
Das 2+2-sitzige Coupé ist nach dem 2018 verstorbenen Firmengründer Bodo Buschmann benannt – dem Vater des heutigen CEO Constantin Buschmann. Bodo Buschmann hatte schon zu Lebzeiten die Vision eines eigenständig designten Brabus-Automobils.
Brabus Bodo
Flache Nase, breite Schultern und klare Linien verleihen dem Bodo eine kraftvolle und zugleich elegante Präsenz.
Bild: Brabus
"Dieses Fahrzeug hier repräsentiert eine Vision, die meinem Vater viele Jahre lang am Herzen lag und über die wir oft gesprochen haben", erklärt Constantin Buschmann. "Diese Vision zum Leben zu erwecken, war ein höchst emotionaler und zutiefst persönlicher Prozess."

Brabus Bodo: Carbon-Karosserie und aktiver Heckspoiler

Das Aussehen des Brabus Bodo ist spektakulär. Der Gran Turismo begeistert mit einer eleganten Linienführung, die ebenso dynamisch wie luxuriös wirkt. Die komplette Karosserie besteht aus Carbon und wurde konsequent auf Aerodynamik optimiert.
Dazu gehören ein gigantischer Heckdiffusor sowie ein variabler Heckspoiler, der sich je nach Geschwindigkeit und Fahrsituation automatisch anpasst.

1000 PS aus einem V12-Biturbo

Ohne brachiale Leistung wäre ein Brabus kein Brabus. Herzstück des Bodo ist deshalb ein doppelt aufgeladener 5,2-Liter-V12-Biturbo.
Brabus Bodo
Feinstes Leder und Alcantara treffen auf präzise Verarbeitung und luxuriöse Ausstattung nach Kundenwunsch.
Bild: Brabus
Und das Triebwerk liefert: 1000 PS, 1200 Newtonmeter Drehmoment und 360 km/h Höchstgeschwindigkeit verspricht Brabus. Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll das Luxuscoupé in gerade mal drei Sekunden erledigen. 300 km/h werden laut Hersteller nach 23,9 Sekunden erreicht.
Bemerkenswert: Die technische Basis des Bodo ist kein Mercedes. Stattdessen nutzt Brabus den Aston Martin Vanquish als Plattform. Hintergrund ist auch, dass Mercedes seit dem Ende des S-Klasse Coupé keinen echten Luxus-Zweitürer mehr im Programm hat.

Limitierte Kleinserie für Millionäre

Der Brabus Bodo bleibt kein Einzelstück. Insgesamt sollen 77 Exemplare gebaut werden – eine Reminiszenz an das Gründungsjahr 1977.
Im Innenraum verspricht Brabus maximale Individualisierung. Feinstes Leder, Alcantara und zahlreiche Personalisierungsmöglichkeiten sollen den Bodo in eine eigene Luxusliga katapultieren.
Brabus Bodo
Der 5,2 Liter große V12-Biturbo liefert 1000 PS und katapultiert das Coupé in drei Sekunden auf Tempo 100.
Bild: Brabus
Trotz rund 1,9 Tonnen Gewicht verspricht Brabus ein präzises Handling. Dafür sorgen eine nahezu perfekte Gewichtsverteilung, verschiedene Fahrprogramme von "Wet" bis "Super+" sowie ein adaptives Fahrwerk, das gemeinsam mit KW entwickelt wurde.

Eine Million Euro – netto

Zur Alltagstauglichkeit trägt außerdem ein Liftsystem bei, mit dem sich das Fahrzeug anheben lässt, um Rampen oder Bodenschwellen problemlos zu überwinden.
Am Comer See setzte der Brabus Bodo damit neue Maßstäbe – und traf genau jene Kundschaft, die den Preis von rund einer Million Euro netto (in Deutschland also 1.190.000 Euro inkl. Mehrwertsteuer) nur allzu gerne bezahlt.