Brabus SL 800
Das sind unglaubliche Werte: in 23,8 Sekunden schießt der Brabus von 0 auf 300 km/h.
Der Roadster, der gerade vom Truck rollt, trägt das Kennzeichen BOT–B 12 und rechts auf dem Kofferraumdeckel die Ziffer 800. Kurz und knapp, kein RS, keine sonstige Kürzel. Die Zahl ist eine Ansage auf den Punkt und steht für 800 PS. Klingt gewaltig, wenn man am eigenen Leib erfahren hat, wie gut bereits ein serienmäßiger, 630 PS starker SL 65 AMG anschiebt. Da soll noch deutlich mehr gehen? Mit den Künsten der Mercedes-eigenen Tuner haben sich Bodo Buschmann und seine Mannen noch nie zufriedengegeben. Und so kam auch der stärkste Serien-SL nicht ungeschoren davon. Ex-Mercedes-Ingenieur Ulrich Gauffrés sorgt seit einigen Jahren für mächtig Power unter den Hauben der Brabus-Modelle. Beim 65er-AMG lautete die Zielsetzung 800 PS.Wo früher für die Mehrleistung beim Hubraum angesetzt werden musste, hat Gauffrés mit der neuen Motorengeneration nun leichteres Spiel. Da der Zwölfzylinder bereits ab Werk von zwei Turboladern beatmet wird, bedurfte es hier zunächst des Austauschs gegen zwei größer dimensionierte Lader. Um deren Potenzial nutzen zu können, setzt Gauffrés auf vier wassergekühlte Ladeluftkühler. Und damit diese stets mit genügend Frischluft versorgt werden, macht sich eine Carbon-Lufthutze kompromisslos auf der Motorhaube breit. Doch damit waren noch keine 800 PS geboren. Für die letzten Pferdchen installierte man neben einer neuen Motorelektronik eine Edelstahl-Hochleistungsauspuffanlage mit Metallkatalysatoren und keramikbeschichteten Endstücken. Weitere Details zu dem 349.000 Euro teuren Stück erfahren Sie oben in der Bildergalerie. Den kompletten Artikel gibt's im Online-Heftarchiv als PDF-Download.

Fazit

Bis zu diesem Tag dachte ich, mehr als der SL 65 AMG geht nicht. Doch dann kam Brabus. Der SL 800 hat es wahrlich faustdick unter der Haube. Unter heftigem Sound und Turbozwitschern schießt man sich mit diesem SL in andere Sphären. Einziger Haken: die 349.000 Euro …