Funktionierende Bremsen sind am Auto lebenswichtig. Nicht nur für die eigene Sicherheit, sondern auch für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Deshalb sollten Bremsanlagen regelmäßig kontrolliert werden.
Moderne Bremsanlagen halten zwischen ca. 40.000 und 120.000 Kilometer, betont der ADAC. Der Verschleiß hängt von der Fahrweise, dem Fahrzeug und dem Streckenprofil ab. Auch die Korrosion durch Umwelteinflüsse (Feuchtigkeit und Streusalz) kann zu Schäden an den Bremsanlagen führen.
Doch auf welche Anzeichen muss man als Autofahrer achten, um zu wissen, dass die Bremsen Probleme machen?

Es gibt diverse Symptome

Es gibt Symptome wie zum Beispiel ein anhaltendes reibendes, mahlendes oder auch schleifendes Geräusch. Das kann auf ein verschlissenes Bauteil hinweisen. Geräusche treten nach längeren Standzeiten oft auf, sollten aber nach mehrmaligen Bremsvorgängen verschwinden. Falls nicht, sollte man zur Werkstatt. Auch Vibrationen können ein Indikator für Verschleiß sein.
Bei Unsicherheiten am besten sofort eine Werkstatt aufsuchen.
Bild: Frank Stange / AUTO BILD

Wenn das Fahrzeug zur Seite zieht oder ein leichtes Rütteln am Lenkrad oder am Bremspedal auftritt, kündigt sich ebenfalls Verschleiß an.
Worauf man ebenfalls achten sollte, sind ein flatterndes oder pulsierendes Bremspedal, ein niedriger Stand der Bremsflüssigkeit oder ein länger werdender Bremsweg.
Sehr hilfreich: Manche Autos verfügen über eine Bremsverschleißanzeige im Kombiinstrument.

Eigene Kontrolle möglich

Eine Bremsscheibe kann man auch selbst kontrollieren, indem man vorne die Räder einschlägt. Dann schaut man hinter die Räder und erkennt die Bremsscheiben. Findet sich am Scheibenrand ein deutlich fühl- und sichtbarer Grat, ist die Scheibe auf "natürliche Weise" abgenutzt. Sind deutliche tiefe Rillen erkennbar, dann sollten die Bremsscheiben gewechselt werden.
Ist man als Autofahrer unsicher, sollte man beim Thema Bremsen auf keinen Fall ein Risiko eingehen, sondern den Wagen in die Werkstatt bringen.