BYD verteidigt E-Auto-Sicherheit
"Auch Benziner können brennen"

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Nach dem tödlichen Taxi-Unfall hat BYD die Sicherheitsstandards seines Elektroautos E6 verteidigt. Der Aufprall des Unfallgegners sei einfach zu stark gewesen.
(dpa) Nach dem tödlichen Unfall mit einem Elektroauto hat der chinesische Hersteller BYD sein Design und die Sicherheitsstandards verteidigt. Die besondere Schwere des Unfalls hätte bei jedem Fahrzeug "zu großer Gefahr für Passagiere und Fahrer geführt", hieß es in einer Erklärung. "Selbst Benzinfahrzeuge können brennen." Bei dem Unglück, das in China eine Debatte über die Sicherheit von Elektroautos ausgelöst hatte, waren am 26. Mai 2012 im südchinesischen Shenzhen in einem E-Taxi vom Typ BYD E6 drei Menschen ums Leben gekommen. Der Sportwagen, der mit dem Taxi kollidierte, sei mindestens 180 km/h schnell gefahren. Das schwere Elektroauto sei über drei Fahrspuren und gegen einen Baum geschleudert und dann zurückgeprallt. Der Wagen sei schwer zerstört gewesen und in Flammen aufgegangen, hieß es in der Erklärung des Herstellers.
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