Die GM-Marke Cadillac zählt auf deutschen Straßen ohne Zweifel zu den Exoten. Die amerikanische Nobelmarke stand traditionell für luxuriöse Straßenkreuzer und Hollywood-Glamour. Dass diese Zeiten vorbei sind, zeigte schon die Vorstellung des in Schweden produzierten "Euro-Cadillac" BLS. Jetzt wird's noch exotischer: Cadillac produziert den ersten Kombi in seiner 104-jährigen Firmengeschichte. Der schlicht als "Wagon" bezeichnete BLS wird im vierten Quartal 2007 zu den Händlern rollen.

Typische Cadillac-Formensprache: Der BLS Wagon zeigt sich kantig.
Mit dem BLS Wagon versuchen die Amerikaner, ihr Engagement auf dem europäischen Markt auszuweiten. Kantig-knackig kommt er daher, die Konturen scharf geschnitten im typischen Cadillac-Look der Neuzeit. Markant wirken die an Juwelen erinnernden Hauptscheinwerfer und der große Lufteinlass unterhalb des Kühlergrills, das dritte Bremslicht im Dachspoiler erstrahlt in LED-Technologie. Angetrieben wird der Nobel-Kombi wahlweise von vier Motoren – allesamt mit Turbolader. Zur Wahl stehen zwei Benziner mit jeweils zwei Litern Hubraum und einer Leistung von 175 und 210 PS sowie ein 2,8-Liter-V6 mit 255 PS. Zusätzlich bietet Cadillac – ganz europäisch – einen "sparsamen Common Rail-Diesel" mit 150 PS an. Ein Partikelfilter ist serienmäßig an Bord. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Sechsgang-Getriebe oder über eine Sechsstufen-Automatik. Die Preise für den BLS Wagon stehen noch nicht fest.