Wenn man heute den Namen Can-Am hört, denkt man sofort an dreirädrige Motorräder, die richtig Spaß machen. Trikes wie der Spyder oder der Ryker begeistern seit Jahren Biker, die Motorrad-Feeling wollen, aber nicht den passenden Führerschein besitzen. In der Geschichte der BRP-Tochter (Bombardier Recreational Products) spielten aber auch Motocross-Motorräder eine große Rolle.
Vor 49 Jahren brachte Can-Am die erste Offroad-Maschine auf den Markt und dominierte sofort die Querfeldein- und Langstrecken-Rennen. Siege sind das beste Verkaufsargument, und so entschieden sich viele Langstrecken-Fahrer für die Can-Am-Produkte.

Erste Modelle ab Mitte 2024

"Viele Biker schwärmen noch heute von ihren tollen Erlebnissen mit den damaligen Dirtbikes. Jetzt bauen wir auf dem reichen Erbe der Marke Can-Am auf, um eine neue Generation von Motorradfahrer und Elektrofahrzeug-Fans zu inspirieren und zu begeistern", sagt José Boisjoli, Präsident und CEO BRP.
Der Plan steht: Mitte 2024 sollen die ersten Elektro-Motocrosser auf den Markt kommen. Neben dem Einsatz abseits asphaltierter Straßen sollen die Can-Am-Maschinen auch alltagstauglich sein.
Can-Am Spyder
Nicht nur die wiedereingeführten Zweiräder, sondern auch Trikes wie die Spyder (Bild) dürfte Can-Am in Zukunft elektrifizieren.

Ein Teaser-Bild liefert erste Hinweise auf die Planungen der kanadischen Spaßmobil-Experten. Neben Motocross-Motorrädern mit kantigen, mächtigen Behältern sind schemenhaft auch Trikes zu erkennen. Es ist also gut möglich, dass auch diese Vehikel unter Strom gesetzt werden.
Wolfgang Gomoll; press-inform