Zum Schluss machen wir es uns richtig leicht. Lächerliche 566 Kilogramm wiegt der Caterham Super Seven, der letzte Gebrauchtwagen des Jahres 2015. Er ist eine der kompromisslosesten Fahrmaschinen, die der Secondhand-Markt bereithält. Die Konstruktion basiert auf dem 1957 vorgestellten Lotus Seven und verzichtet auf alles, was nicht unbedingt zum Fahren nötig ist. Elektronische Fahrhilfen? Nur etwas für Anfänger. Ein Dach? Zu schwer. Kofferraum? Pah! Tief auf der Straße kauernd, fühlt sich der Fahrer wie in einer Mischung aus Gokart und Wilde Maus.
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Caterham Super Seven
Vorteil des Puristen: Die möglichen Fehlerquellen, auf die Gebrauchtkäufer achten müssen, sind überschaubar.
Der Verzicht bedeutet aber auch eine Minimierung an Fehlerquellen für Gebrauchtkäufer. Die müssen als Erstes unterscheiden: Modelle mit einem "K" in der Fahrgestellnummer wurden seinerzeit als Bausatz verkauft, entstanden in Heimarbeit. Die Qualität streut entsprechend. Besser: Modelle aus der Fabrik mit einem "F". Die Mechanik ist simpel und leicht zu warten, Ersatzteile sind günstig, der raubeinige Motor ist ein alter Bekannter aus dem Ford Escort II. Auch Rost ist kaum ein Thema. Kein Wunder, außer uns fährt keiner so was freiwillig im Winter. Schließlich lässt es sich auch in der beheizten Garage leicht vom nächsten Sommer träumen.
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Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim Caterham Super Seven achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.

Bildergalerie

Caterham Super Seven
Caterham Super Seven
Caterham Super Seven
Kamera
Gebrauchtwagen-Test Caterham Super Seven

Fazit

Der radikale Caterham Seven bietet Fahrspaß in Reinform. Mit einfacher Technik und minimalem Ballast ist das Risiko für Gebrauchtkäufer klein. Das gilt hierzulande aber auch für die Anzahl der Tage, an denen er sich fahren lässt. Als Zweitwagen aber bringt er Leichtigkeit in den Alltag.