Chevrolet Camaro: Gebrauchtwagen-Test
Ein dicker Ami für jedermann

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Sportwagen-Legenden sind meist unerreichbar. Nicht der Chevrolet Camaro: Hier gibt es 305 PS schon zum Golf-Kurs. AUTO BILD hat ein zwei Jahre altes Exemplar getestet.
Whow! Ist der geil! So reagieren nicht nur zwölfjährige Teenies, wenn der aktuelle Chevrolet Camaro (seit 2009) vorbeicruist. Die fünfte Camaro-Generation ist neben ihrem Rivalen Ford Mustang der Inbegriff eines amerikanischen Muscle-Cars – und bei uns ein Exot. Hier sind gerade mal 1433 Exemplare zugelassen (Quelle KBA, Stand 1. Januar 2013). Seit November 2011 bietet Chevrolet den Camaro offiziell in Deutschland an, allerdings nur die Top-Versionen mit 6,2-Liter-V8. Das 432 PS starke V8-Coupé gibt es schon ab 39.990 Euro – ein Kampfpreis.
V6-Coupés gibt's ab 20.000 Euro
Wer sich für das Basis-Modell mit 3,6-Liter-V6 und 305 PS interessiert, findet Auswahl bei freien Importeuren – oder kauft gebraucht. In Eigeninitiative importierte V6-Coupés gibt es ab 20.000 Euro, das Angebot gebrauchter V8-Coupés beginnt bei 25.000 Euro, Cabriolets sind jeweils rund 5.000 Euro teurer. Wichtig für Interessenten eines noch nicht in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs: Jedes aus den USA eingeführte Auto muss für die Zulassung umgerüstet werden. Für die Umrüstung der Lichtanlage (unter anderem orangefarbene Blinker, Standlicht, Nebelschlussleuchte), die TÜV-Abnahme und die Zulassung sollten 1.500 bis 2.000 Euro gerechnet werden.
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Unter 13 Litern geht nichts!

Als 3,6-Liter-V6 gibt es den Camaro in Deutschland nur bei freien Importeuren oder gebraucht.
Bild: Thomas Ruddies
Was bei unserem Testwagen aufgefallen ist, und auf welche Mängel Käufer beim gebrauchten Camaro außerdem achten sollten, erfahren Sie in der Bildergalerie.
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