Nach fünf Jahren gönnt Chevrolet dem Captiva eine technische und optische Frischzellenkur. Die überarbeitete Version soll mehr Dynamik verströmen. Die neue Vorderpartie trägt maßgeblich dazu bei. Der Kühlergrill ist ein gutes Stück größer geworden und verleiht dem SUV durch seine Zweiteilung ein entschlosseneres Auftreten im Rückspiegel der Vorausfahrenden. Kantige Lüftungsschlitze und in die Außenspiegel integrierte Blinker sollen dieses neue Standing unterstützen. Die betonten Radkästen hingegen sorgen für eine eher bodenständige Note, denn die 17 bis 19 Zoll großen Reifen werden von rustikalen Plastikbeplankungen gekrönt. Der Nachteil für den Kunden: Weil der Basismotor (136 PS) entfällt, legt der Captiva auch beim Preis zu und kostet statt 23.790 Euro künftig mindestens 25.690 Euro.

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Chevrolet Captiva Facelift
Bild: Werk
Der neue Star im Motorenprogramm ist ein Dreiliter-V6-Benziner mit 258 PS, der zu Preisen ab 39.840 Euro in der Preisliste steht. Die zahmere Benziner-Variante ist ein 2,4-Liter-DOHC-Aggregat, das 171 PS leistet. Die neuen 2,2-Liter-Turbodieselmotoren mit Direkteinspritzung werden wahlweise mit 163 PS (ab 27.390 Euro) oder 184 PS (34.090 Euro) angeboten. Allradtechnik ist nur beim Top-Benziner Serie. Die übrigen Motorvarianten haben in der Basisversion Frontantrieb. Alle Varianten sind aber mit neuem 6-Gang-Schalt- oder Automatikgetriebe kombinierbar. Auch der Innenraum wurde einer Auffrischung unterzogen: neue Oberflächen, neue Stoffe, neues Dekor. Geblieben sind dem Captiva aber die flexiblen, in drei Reihen ansteigend angeordneten Sitze für bis zu sieben Personen. Zu haben ist der neue Captiva in den drei Ausstattungslinien LS, LT und der Top-Version LTZ. Sechs Airbags, ABS, ESC, ein CD-Radio, Bluetooth und Klimaanlage sind immer an Bord. Im Februar 2011 kommt der neue Captiva zu den Händlern.