Chevrolet Malibu
Der Malibu kommt auch als Hybrid mit 185 PS.
Auf der New York Auto Show 2015 (3. bis 12. April) präsentiert Chevrolet die neunte Generation des Malibu. Dank einer neuen Plattform, die sich der Malibu mit dem kommenden Opel Insignia (für 2017 angekündigt) teilt, konnten die Ingenieure 136 Kilogramm Gewicht einsparen. Im Gegensatz zum Vorgänger soll der Innenraum durch den um rund zehn Zentimeter gestreckten Radstand deutlich luftiger ausfallen. Laut Chevrolet ist das Design in seinen Grundzügen an eine Corvette angelehnt.

Bildergalerie

Nissan Maxima
Nissan Maxima
Scion iA
Kamera
New York 2015: Messerundgang
Eine lange Liste mit Extras wurde jetzt bekannt gegeben: Zehn Airbags, Tempomat mit automatischer Bremse, Einparkassistent, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, kabelloses Laden von Smartphones und OnStar mit LTE sind an Bord des Malibu. Dazu kommt die Bordcomputer-Software "Teen Driver", eine Art Eltern-Kontrollsystem: Mithilfe eines speziell für ihre Kinder programmierten Schlüssels kann überprüft werden, wie schnell, wie weit und wo das Auto mit diesem Kinderschlüssel gefahren wurde. Darüber hinaus schaltet der Assistent die Stereoanlage stumm, solange die Passagiere während der Fahrt nicht angeschnallt sind.

Drei Motorenvarianten angekündigt

Als Basismotorisierung kommt eine 1,5-Liter-Ecotec-Maschine (162 PS/250 Nm) mit Turbolader und Start/Stopp-Automatik. Ein Zweiliter-Turbo mit etwa 253 PS (350 Nm) wurde ebenfalls angekündigt. Dieser Motor bekommt eine Achtgang-Automatik spendiert. Dazu soll es noch ein Hybrid-Modell geben. Dessen 1,8-Liter-Vierzylinder wird mit dem Elektromotor aus dem Chevy Volt gekoppelt und erzeugt eine Systemleistung von 185 PS bei einem erwarteten Verbrauch von 4,9 Litern auf 100 Kilometer.

Bildergalerie

Chevrolet Malibu: New York 2015
Chevrolet Malibu: New York 2015
Chevrolet Malibu: New York 2015
Kamera
Chevrolet Malibu: New York 2015
Der Akku des Hybridsystems hat eine Kapazität von 1,5 Kilowattstunden und ermöglicht es, mit bis zu 88 km/h (55 Meilen pro Stunde, die Landstraßen-Höchstgeschwindigkeit in den meisten US-Staaten) rein elektrisch zu fahren. Bei höheren Geschwindigkeiten (oder, sobald der Akku leer ist) schaltet sich der Verbrennungsmotor zu. Im vierten Quartal 2015 soll der Malibu zu den US-amerikanischen Händlern rollen. Preise wurden noch nicht bekannt gegeben.

Von

Jonathan Blum