Citroën Ami im Rip-Curl-Design: erster Check
Citroën Ami Rip Curl: Mini-Stromer im Surf-Look

Klein, elektrisch, auffällig: Citroën bringt den Ami gemeinsam mit der Surf-Marke Rip Curl in zwei Varianten auf die Straße. Der Mini-Stromer setzt dabei vor allem auf seinen Look. AUTO BILD hat sich das kleine E-Mobil im ersten Check angesehen!
Bild: Marie Milius / AUTO BILD
Der Citroën Ami steht seit Jahren für einfache, elektrische Stadtmobilität. Jetzt bringt Citroën gemeinsam mit der Surf-Marke Rip Curl eine neue Sonderedition auf die Straße. Den Ami Rip Curl gibt es in zwei Varianten: "Sunrise" in Gelb und "Sunset" in Lila. Sunrise wird ab Juni 2026 ausgeliefert, Sunset folgt ab August.
Technisch ändert sich nichts: Der kleine Stromer fährt maximal 45 km/h, schafft bis zu 75 Kilometer Reichweite und lädt in rund vier Stunden an der Haushaltssteckdose. Mit 2,46 Meter Länge ist er extrem kompakt und darf bereits ab 15 Jahren mit Führerschein der Klasse AM gefahren werden.
Surf-Design als Erkennungsmerkmal
Optisch hebt sich die Rip-Curl-Edition klar vom Serienmodell ab. Basis ist eine schwarze Karosserie, kombiniert mit auffälligen Grafiken im Wellen-Design. Je nach Variante kommen gelbe oder lilafarbene Akzente dazu, die sich über das gesamte Fahrzeug ziehen. Dazu kommen weitere Details wie ein farblich angepasstes Frontlogo, ein kleiner Heckspoiler und weiße 14-Zoll-Felgen.

Farbakzente passend zur Edition. Im Innenraum greifen Details wie Ablagen und Netze die Farben von Sunrise und Sunset auf.
Bild: Marie Milius / AUTO BILD
Im Innenraum setzt sich das Farbkonzept fort. Ablagefächer, Türnetze und weitere Details sind jeweils auf die Variante abgestimmt. Ergänzt wird das Ganze durch ein 5,7-Zoll-Farbdisplay hinter dem Lenkrad, das den Innenraum moderner wirken lässt.
Reduziert auf das Nötigste
Der Ami selbst setzt dabei auf ein bewusst einfaches Konzept. Das zeigt sich schon beim Einsteigen: Die Tür springt per Knopfdruck auf, innen ersetzt eine einfache Lasche den klassischen Türgriff.

Kein Griff, kein Ziehen: Die Tür öffnet beim Ami per Knopfdruck.
Bild: Marie Milius / AUTO BILD
Überraschend sind die Sitze: Sie sind bequemer, als man es von so einem minimalistischen Fahrzeug erwarten würde. Dazu kommt ein Panoramadach, das viel Licht in den Innenraum bringt und das kleine Auto etwas luftiger wirken lässt.

Statt eines klassischen Kofferraums bietet der Ami ein kleines Gepäckfach im Beifahrer-Fußraum.
Bild: Stellantis
Ein ungewöhnliches Detail findet sich im Fußraum des Beifahrers. Dort gibt es eine Art kleinen Stauraum – keine klassische Lösung, aber praktisch gedacht.
Das kostet der Mini-Stromer
Preislich bleibt der Ami überschaubar: Das Basismodell gibt es ab 7990 Euro. Das Rip-Curl-Sondermodell startet bei 9290 Euro.
Fazit
Mit seiner kompakten Bauweise, der niedrigen Höchstgeschwindigkeit und der überschaubaren Reichweite ist der Ami vor allem für kurze Strecken in der Stadt gedacht. Gleichzeitig darf er bereits ab 15 Jahren mit Führerschein der Klasse AM gefahren werden und richtet sich damit auch an junge Fahrer – und an alle, die ein kleines, einfach zu handhabendes Fahrzeug für den urbanen Alltag suchen.
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