Clan-Hochzeit in NRW: Polizei-Großeinsatz

Clan-Hochzeit in NRW: Polizei-Großeinsatz

Ferrari und Porsche bei Clan-Party gestoppt

Auf einer Hochzeitsfeier in Nordrhein-Westfalen kontrollierte die Polizei rund 600 Gäste und 200 Autos. Ein getunter Porsche wurde sichergestellt!
Polizei-Großeinsatz bei einer Clan-Feier in Nordrhein-Westfalen: Hunderte Polizisten kontrollierten in der Nacht auf den 31. Dezember 2018 rund 600 Gäste, die aus ganz Deutschland zu einer Hochzeitsparty in Langenfeld gekommen waren. Dabei hatten die Beamten auch mehr als 200 Fahrzeuge im Visier. Kurzen Prozess machten sie im Fall eines getunten Porsche Turbo (Baureihe 997). Am Fahrwerk des weißen Sportwagens wurde eine illegale Spurverbreiterung festgestellt, außerdem lag der Verdacht nahe, dass die sehr laute Abgasanlage manipuliert worden war. Der Porsche wurde sichergestellt und noch an Ort und Stelle abgeschleppt. Der Hochzeitswagen, ein Ferrari 458 Italia, durfte nach der Überprüfung weiterfahren.

"Null-Toleranz-Strategie" gegen Clans

Auch das Hochzeitsauto, ein schwarzer Ferrari 458 Italia, wurde von den Beamten kontrolliert.

Anzeige erstattete die Polizei gegen einen Teilnehmer des Autokorsos, der bei Rot über eine Ampel gefahren war. Zwei Männer wurden auf der Hochzeitsfeier festgenommen – gegen sie lagen bereits Haftbefehle vor. Zudem beschlagnahmten die Beamten mehrere Waffen wie einen Schlagring, einen Schlagstock und zwei verbotene Einhandmesser. Der großangelegte Polizeieinsatz fand im Rahmen der "Null-Toleranz-Strategie" gegen sogenannte "Parallelgesellschaften" (mafiöse Strukturen, Clans) statt. Ziel war es, öffentliche Machtdemonstrationen und Rechtsverstöße zu verhindern, die Feierlichkeiten aber möglichst wenig zu stören. Laut Polizeibericht seien diese Ziele auch erreicht worden. Gegen 2.30 Uhr war der Großeinsatz beendet.

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