In der neuesten Folge des Podcasts "Gemischtes Hack" hat Felix Lobrecht wieder zugeschlagen. Sein Opfer diesmal: das Elektroauto. Der Stand-up-Comedian, bekannt für seine derben Sprüche, zog in der Episode #268 einen fragwürdigen Vergleich: "E-Autos sind die Joghurts unter den Autos. Wenn die Leute ehrlich sind, mag es keiner." Der Comedian geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn er sagt: "Ich hasse E-Autos."
Lobrecht lässt kein gutes Haar an Elektroautos und versteht den Hype um den Fahrspaß nicht: "Alles Rattenscheiße. Keiner will die Dinger haben. Wenn ich ein E-Auto sehe, werde ich sauer." Vernünftige Argumente für seine Abneigung liefert er derweil nicht.

Kritik an der Elektromobilität

Fest steht: Autos haben es Lobrecht offenbar angetan. Schon im vergangenen Jahr hatte er Mercedes kritisiert (Touchscreen und Fehleranfälligkeit des Infotainmentsystems seiner S-Klasse), nun nimmt er Elektroautos ins Visier.
Anders der Podcaster Tommi Schmitt, der die Sache mit den E-Autos differenzierter betrachtet. Statt emotional gegen den Wandel der Mobilität zu schießen, hinterfragt er, warum Elektroautos trotz ihrer Vorteile immer noch vergleichsweise wenige Käufer finden: "Eigentlich sind sie eine fantastische Alternative. Aber irgendwie will sie keiner. Das muss ja einen Grund haben."

Elektroautos in der Absatzkrise

Die Aussagen der beiden Podcaster spiegeln die aktuelle Absatzkrise der Elektromobilität wider. Trotz politischer Unterstützung und offensichtlicher Vorteile haben E-Autos bei vielen Verbrauchern – auch aufgrund zu hoher Preise – weiter einen schweren Stand.
Immerhin: Während Lobrecht plump lospoltert, regt Schmitts differenzierte Sicht auf die Problematik zum Nachdenken an: Warum bleiben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück, und was muss geschehen, damit sich das ändert?