Computer-Simulation: Vettel Montreal-Sieger
Vettel Simulations-Sieger

Red-Bull-interne Simulationen belegen: Sebastian Vettel hätte in Montreal gewinnen können. Autobildmotorsport.de erklärt, warum der amtierende Vizeweltmeister trotzdem nur als Vierter die Ziellinie überfuhr.
Die Plätze vier für Sebastian Vettel und fünf für Mark Webber beim Großen Preis von Kanada in Montreal waren nicht das, was Red Bull nach den Startplätzen zwei und sieben erwartet hatte. Im Gegenteil: Internen Simulationen zufolge hätte Vettel gewinnen und Webber hinter McLaren-Pilot und Montreal-Sieger Lewis Hamilton den dritten Platz belegen müssen. Das erfuhr autobildmotorsport.de exklusiv von Christian Horner. Der Red Bull-Teamchef zeigte den ABMS-Reportern nach dem Rennen interne Simulationsblätter und deutete auf bunte Linien. Die Linien standen für jeden Fahrer beim Rennen in Montreal. Horner zu ABMS: "Hier kann man sehen, was schief lief mit unserer Planung. Kubica, Hülkenberg und Rosberg kamen früher als wir dachten zum ersten Boxenstopp. Deshalb gerieten die auf den weichen Reifen gestarteten Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Jenson Button nach ihren frühen ersten Boxenstopps nicht in den Verkehr, den wir vorausberechnet haben – und verloren dementsprechend weniger Zeit auf der Strecke. Unser Vorteil mit den harten Reifen zu Rennbeginn länger draußen bleiben zu können, war deshalb keiner mehr. Im Gegenteil."

Vettel steht hinter den Entscheidungen seines Teams

Red Bull blickt voraus
Im spanischen Valencia rechnet Red Bull Racing wieder mit einem größeren Vorsprung auf die McLaren und Ferrari. Teamchef Christian Horner: "Der Kurs sollte unserem Auto mit seinen schnellen Kurven wieder besser liegen. Außerdem ist Adrian Newey (Red Bulls Technikchef; d. Red.) extra in der Fabrik geblieben, um den F-Schacht weiter zu entwickeln. Wenn der endlich funktioniert, müssen wir uns auch auf den Geraden keine Sorgen mehr machen."
Getriebeprobleme bremsten Red Bull ein

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