Continental: 3D Touchscreen

Der Touchscreen wird 3D

Nach dem haptischen Feedback für Touchscreens kommt nun die nächste Ausbaustufe. Continental macht das Display erstmals 3D.

Quickshot: Connected Car Continental (2018)

Erstes 3D-Display

Continental zeigt das weltweit erste Touch-Display mit dreidimensionaler Oberfläche. Design, Sicherheit und Nutzererlebnis sollen dadurch verbessert werden. So erlaubt die 3D-Oberfläche markenspezifische Individualisierung, außerdem verbessert sie die Haptik. Zusätzlich zu den unterschiedlichen Display-Ebenen kommt eine haptische Rückmeldung durch Vibration.  Dadurch kann der Fahrer das Display nahezu blind bedienen und muss seinen Blick nicht von der Straße wenden, was die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöht.

So funktioniert der 3D-Touchscreen

Berührungsempfindliche 3D-Elemente an den Seiten des Displays können wie Schieberegler zur Einstellung häufig genutzter Funktionen wie Lautstärke oder Temperatureinstellung verwendet werden, ohne dass die aktuelle Menüdarstellung im Display selbst geändert werden muss. In der Mitte des Displays sind spezifische virtuelle Knöpfe für eine "blinde" Bedienung zahlreicher Anwendungen vorgesehen, die je nach Menü wechseln. Damit der Fahrer bei Berührung der 3D-Elemente keine versehentliche Aktivierung auslöst, wird die Berührungskraft gemessen (Kraftsensierung), bevor ein Befehl ausgeführt wird. Außerdem wird der Fahrer durch die haptische Rückmeldung über die Kanten des jeweiligen Bildschirm-Elements informiert, wenn er mit dem Finger über das Display fährt. So kann er zwischen verschiedenen virtuellen Tasten unterscheiden, ohne auf den Bildschirm sehen zu müssen. Die haptische Rückmeldung erfolgt in Form eines präzisen, kurzen, mechanischen Impulses, der auf die Display-Oberfläche übertragen wird. Hierbei ist eine mechanische Bewegung des Displays mit bloßem Auge nicht zu erkennen.

Serienreif ab dem Jahr 2020

Um den Kontrast des 3D-Touch-Displays zu optimieren, setzt Continental auf optisch gebondete topografische Elemente mit bis zu zehn Millimeter Höhe in einer homogenen Tönung, die auf alle Display-Größen und -Formen anpassbar sind. Die Technik könnte ab 2020 in Serie gehen.

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