Continental setzt neue Ziele
Continental in der Spur: Marge soll 2024 weiter klettern

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Continental tritt aufs Gas: Nach einem Aufschwung in 2023 peilt der Zulieferer jetzt höhere Margen an – bis zu 4% sind das Ziel.
Bild: dpa
(dpa/AUTO BILD/KI) Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat sich für das laufende Geschäftsjahr neue Ziele gesetzt. Nachdem im vorangegangenen Jahr Verbesserungen erreicht wurden, insbesondere in der zuvor schwächelnden Autozulieferung, strebt das Unternehmen nun eine höhere Gewinnmarge an. Vor Sondereffekten sowie Zinsen und Steuern wird eine Marge von circa 3,0 bis 4,0 Prozent in der Sparte angestrebt, wie die Hannoveraner am Donnerstag bekannt gaben.
Im Bereich der Autozulieferung, der seit längerem mit Herausforderungen konfrontiert ist, hat das Management Maßnahmen ergriffen, die unter anderem einen Abbau von tausenden Stellen beinhalten. Nachdem im Jahr 2022 noch leichte Verluste zu verzeichnen waren, konnte Continental in diesem Segment im vergangenen Jahr einen operativen Gewinn erzielen – der erste seit 2019. Vom Umsatz blieben 1,9 Prozent als operativer Gewinn übrig. Ursprünglich hatte der Konzern ein Ziel von 2 bis 3 Prozent Gewinnmarge vorgesehen.
Im gesamten Konzern war es erneut die Reifensparte, die den größten Beitrag zum Gewinn leistete. Continental verzeichnete einen deutlichen Anstieg beim Nettogewinn auf 1,16 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahr, in dem knapp 67 Millionen Euro erwirtschaftet wurden. Der Umsatz stieg um 5,1 Prozent auf 41,4 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis verbesserte sich um fast ein Drittel auf 2,52 Milliarden Euro, was einer Marge von 6,1 Prozent entspricht.
Für das neue Jahr hat Continental-Chef Nikolai Setzer ambitionierte Ziele formuliert. Er peilt eine operative Marge von 6,0 bis 7,0 Prozent an. Der Umsatz soll, basierend auf den Wechselkursen zu Beginn des Jahres, zwischen 41,0 und 44,0 Milliarden Euro liegen.
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