Autos im Harz - Stau

Corona: Lockdown, Autofahrer, Reisen, Bewegungsradius

Was Sie zum Reisen im verschärften Corona-Lockdown wissen müssen

Der Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland wird verschärft. Was bedeutet der neue Lockdown für Autoreisende? Wohin darf man noch fahren?
Corona-Lockdown und kein Ende. Im Gegenteil: Die bisherigen Maßnahmen gegen das Coronavirus in Deutschland wurden von Bundesregierung und Ministerpräsidenten nicht nur vorerst bis zum 31. Januar 2021 verlängert, sondern noch verschärft. Als erstes Bundesland begann Hamburg am 8. Januar mit der Umsetzung der neuen Regeln. Diese haben auch Auswirkungen für Reisende – also auch für Autofahrer (diese Corona-Regeln gelten generell im Auto).
Desinfektionsmittel und Masken

FFP2-Masken

Preis*: ab 6,99 Euro

D7 All Des Hygienemittel für Hände und Flächen

Preis*: 11,99 Euro

Einwegmasken (50 Stück)

Preis*: 9,86 Euro

Desinfektionstücher für Hände und Flächen

Preis*: 1,74 Euro

*Preise: Stand 19.01.2021
Allerdings nicht für alle, sondern nur für Bewohner eines Landkreises mit einem Inzidenzwert von über 200 (Zahl der neu infizierten Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen; zum COVID-19-Dashboard des RKI). Diese dürfen sich nicht weiter als 15 Kilometer um ihren Wohnort herum bewegen. Laut Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wird der Radius nicht um die Adresse herum gemessen, sondern um den gesamten Ort. Bewohner dürfen sich also nicht mehr als 15 Kilometer außerhalb der jeweiligen Orts- oder Stadtgrenze aufhalten. In Sachsen dagegen, wo die Regelung schon vorher galt, heißt es: maximal 15 Kilometer Luftlinie entfernt von der Meldeadresse, die im Ausweis steht. Ausnahmen gelten überall nur für Fahrten zur Arbeit oder mit einem anderen triftigen Grund. Touristische Reisen gehören ausdrücklich nicht dazu. Mit der Einschränkung des Bewegungsradius sollen also unter anderem Massenansammlungen von Menschen wie zuletzt im Harz, Sauerland oder Erzgebirge verhindert werden.

Zweifel an Umsetzbarkeit der Bewegungsbeschränkung

Touristen-Ansammlungen wie zuletzt im Harz sollen durch die Beschränkungen vermieden werden.

©DPA

Allerdings gibt es Zweifel an der Umsetzbarkeit, unter anderem vom Deutschen Städte- und Gemeindebund: "Klar ist, dass in Gebieten mit sehr hohen Inzidenzen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Ein solch eingeschränkter Bewegungsradius ist allerdings kaum kontrollierbar, und es ist fraglich, ob er letztlich durch die vielen Ausnahmen (zum Beispiel Pendeln zur Arbeit) Wirkung entfalten wird", sagte dessen Präsident Gerd Landsberg der "Rheinischen Post". Skepsis an der Praktikabilität, aber auch generelle Zustimmung für die harten Maßnahmen gibt es auch bei der Polizei. Die Regelung sei allenfalls stichpunktartig kontrollierbar, erklärte der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, sagte: "Für uns werden das ganz normale Verkehrskontrollen sein." Es sei gut, dass die Politik deutlich mache, dass Tagesausflüge kein triftiger Reisegrund seien.

Quarantäneregeln nach Rückkehr

Generell heißt es auf der Infoseite der Bundesregierung zum Coronavirus: "Alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen sind zu vermeiden." Ansonsten gelten die Corona-Regeln und Informationen der Bundesländer (siehe unten). Weitere Infos für Reisende und Pendler sind auf einer gesonderten Seite zusammengefasst. Dort heißt es unter anderem für Reiserückkehrer und Einreisende nach Deutschland: "Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben und sein zuständiges Gesundheitsamt informieren. Die Quarantäne endet grundsätzlich frühestens fünf Tage nach der Einreise. Voraussetzung: Frühestens am fünften Tag nach der Einreise wurde ein Test durchgeführt, der mit einem negativem Testergebnis bestätigt, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht."

Aktuelle Tourismus-Informationen der Bundesländer

Fotos: DPA

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Coronavirus

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