Bundespolizei kontrolliert Grenzübergänge zu Tschechien

Corona: Lockdown, Autofahrer, Reisen, Bewegungsradius

Was Sie zum Reisen im verlängerten Corona-Lockdown wissen müssen

Der Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland geht weiter. Was bedeutet der verlängerte Lockdown für Autoreisende? Welche Reisebeschränkungen gibt es?
Der Corona-Lockdown im Kampf gegen das Coronavirus in Deutschland läuft noch mindestens bis zum 7. März 2021. Die verlängerten Maßnahmen haben auch Auswirkungen auf Reisende – also auch auf Autofahrer (diese Corona-Regeln gelten generell im Auto). So werden seit dem 14. Februar 2021 neben den bestehenden Binnengrenzkontrollen zu Österreich auch an den Grenzen zu Tschechien vorübergehende Grenzkontrollen durchgeführt. Grund ist die Einstufung des Landes – wie zuvor bereits von Tirol – als sogenanntes Virusvarianten-Gebiet (siehe unten). Jenseits der tschechischen Grenze kam es an größeren Grenzübergängen wie an der A17 zu teils stundenlangen Wartezeiten. Wie lange die strengeren Einreisebestimmungen gelten werden, ist noch unklar.

Bayern kippt die 15-Kilometer-Regel

Umstritten ist die sogenannte 15-Kilometer-Regel. Sie verbietet Reisen, die keinen triftigen Anlass haben, über diesen Radius hinaus. Dabei gilt teils die Stadtgrenze, teils die Meldeadresse als Ausgangspunkt. Allerdings gilt die Regel ohnehin nicht für alle Menschen, sondern nur für Bewohner eines Landkreises mit einem Inzidenzwert von über 200 (Zahl der neu infizierten Menschen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen; zum COVID-19-Dashboard des RKI). Das bayerische Gesundheitsministerium setzte die Regelung am 29. Januar 2021 aus, nachdem schon der Verwaltungsgerichtshof des Landes die Regelung wenige Tage zuvor gekippt hatte. Allerdings dürfen Hotspot-Landkreise weiterhin Tagestouristen und sonstige Ausflügler aussperren.
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Ansonsten betrifft die "15-Kilometer-Leine" noch Gebiete in einigen wenigen Bundesländern. Änderungen sind jederzeit möglich. Teilweise sind die Regeln auch nur Empfehlungen, teilweise wird die Anwendung den Landkreisen oder kreisfreien Städten überlassen. Ausnahmen gelten überall nur für Fahrten zur Arbeit oder mit einem anderen triftigen Grund. Touristische Reisen gehören ausdrücklich nicht dazu. Mit der Einschränkung des Bewegungsradius sollen vor allem touristische Massenansammlungen wie vielerorts in Wintersportgebieten verhindert werden.

Quarantäneregeln nach Rückkehr

Generell heißt es auf der Infoseite der Bundesregierung zum Coronavirus: "Alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen sind zu vermeiden." Ansonsten gelten die Corona-Regeln und Informationen der Bundesländer (siehe unten). Weitere Infos für Reisende und Pendler sind auf einer gesonderten Seite zusammengefasst. Dort heißt es unter anderem für Reiserückkehrer und Einreisende nach Deutschland: "Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich zehn Tage in Quarantäne begeben und sein zuständiges Gesundheitsamt informieren. Die Quarantäne endet grundsätzlich frühestens fünf Tage nach der Einreise. Voraussetzung: Frühestens am fünften Tag nach der Einreise wurde ein Test durchgeführt, der mit einem negativem Testergebnis bestätigt, dass keine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht."

Verschärfte Einreisebeschränkungen

Bei Einreisen aus Hochrisikogebieten ist sogar ein negativer Coronatest vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Darüber hinaus müssen sich Einreisende zehn Tage in Quarantäne begeben und ihr zuständiges Gesundheitsamt mittels der digitalen Einreiseanmeldung informieren. Wegen der deutlich ansteckenderen Virusvarianten wurden zudem weitreichende Einreisesperren für sogenannte Virusvarianten-Gebiete (auch Virusmutations-Gebiete genannt) beschlossen. Dazu gehören (Stand 12. Februar 2021, zur Liste des Robert-Koch-Instituts): Großbritannien, Südafrika, Brasilien, Irland, Portugal, Botswana, Simbabwe, Malawi, Mosambik, Sambia, Lesotho, Eswatini (ehem. Swasiland) und eben laut Bundesregierung Tschechien (ab 14. 2.) und Tirol. Weitere Länder können hinzukommen. Dies betrifft allerdings eher Flugreisende. Ausdrücklich ausgenommen von der Regelung sind deutsche Staatsbürger und Personen mit einem Aufenthaltstitel in Deutschland. Aktuelle Tourismus-Informationen der Bundesländer:

Fotos: DPA

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