Die Corona-Pandemie hat Deutschland und weite Teile Europas nach wie vor im Griff, dazu macht die neue Omikron-Variante wegen ihrer enormen Verbreitungsgeschwindigkeit große Sorgen. Vor allem wegen nach wie vor zu vieler ungeimpfter Menschen drohen weitere Belastungen für die Krankenhäuser, viele Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur könnten gleichzeitig an Covid-19 erkranken oder in Quarantäne müssen.
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Die dramatische Coronalage hat unter anderem Auswirkungen auf Reisende, auch solche, die mit dem Auto unterwegs sind. So wurden mittlerweile – mit Ausnahme Luxemburgs – alle deutschen Nachbarländer von der Bundesregierung als Hochrisikogebiete eingestuft (Übersicht des Auswärtigen Amtes). Zuletzt traf es Frankreich und Dänemark, auch Norwegen und Andorra wurden in die Liste aufgenommen, wie das Robert Koch-Institut (RKI) mitteilte. Wegen der besonders weit fortgeschrittenen Ausbreitung der Omikron-Variante wurde Großbritannien als erstes europäisches Land sogar zum Virusvariantengebiet erklärt.

Skireisen wegen Corona nur mit vielen Einschränkungen

Sehr beliebt über die Weihnachtszeit sind Skireisen. Die sind nach wie vor prinzipiell möglich, allerdings gelten für Wintersportler wegen Corona in vielen Nachbarländern strenge Einreise- und Verhaltensregeln. So müssen in Österreich selbst Geimpfte oder Genesene über zwölf Jahren eine Booster-Impfung nachweisen oder einen maximal 72 Stunden alten negativen PCR-Test vorlegen. Andernfalls droht eine zehntägige Quarantäne. In Liften und Seilbahnen gilt die 2G-Regel, eine FFP2-Maskenpflicht ab 15 Jahren in Gondeln, Sesselliften mit Haube und in den Zugangsbereichen.

Schweiz lockert Einreisebestimmungen leicht

Trotz deutlich gestiegener Inzidenzzahlen hat das Hochrisikogebiet Schweiz die Einreisebestimmungen etwas gelockert. So dient auch ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest als Nachweis für Geimpfte und Genesene ab 16 Jahren. Sie müssen sich außerdem nicht mehr nach vier bis sieben Tagen einem zweiten Test unterziehen. Für Ungeimpfte bleibt alles beim Alten. In Italien müssen alle Einreisenden einen PCR-Test (max. 48 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) und zudem ein ausgefülltes Einreiseformulat vorlegen können. Ungeimpfte Reisende müssen zudem für fünf Tage in Quarantäne. In Frankreich müssen Wintersportler wegen der gestiegenen Corona-Zahlen eine Impfung, die Genesung oder einen negativen Test nachweisen. Eine ausführliche Übersicht über die Corona-Regeln beim Skifahren in den Alpenländern bietet der ADAC.

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Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes

Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage. Mit der Einstufung ist automatisch auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts verbunden. Sie erleichtert Touristen die kostenlose Stornierung bereits gebuchter Reisen, bedeutet aber kein Reiseverbot. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Einreisende aus einem Virusvariantengebiet, auch geimpfte und genesene, müssen zwingend 14 Tage in Quarantäne, ein Freitesten ist nicht möglich.

Corona-Regeln bei Einreise aus dem Ausland

Wie lauten die Corona-Einreiseregeln in Hochrisikogebieten?

Pfeil

• Bewertung möglich nach: Sieben-Tage-Inzidenz (deutlich mehr als 100), Testraten, Ausbreitungsgeschwindigkeit, Hospitalisierungsrate, vorliegende epidemiologische Daten
• Aufenthalt in den zehn Tagen vor Einreise
• Es zählen sämtliche Aufenthaltsorte in diesem Zeitraum, nicht nur Abreiseort
• Negatives Testergebnis vor Einreise
• Test maximal 48 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) alt
• Vorlage des Testergebnisses bei Beförderer (z. B. Fluggesellschaften)
• Kontrollen durch Bundespolizei möglich
digitale Einreiseanmeldung nötig für alle Altersstufen
• Zehntägige Quarantänepflicht
• Verkürzung ab 1. Tag durch Impf-/Genesenennachweis oder ab 5. Tag durch negativen Test möglich (Übermittlung über www.einreiseanmeldung.de)
• Bei Kindern unter 12 endet die Quarantäne nach fünf Tagen automatisch
• Grenzpendler nicht betroffen
• Tagesaufenthalte (24 Stunden) zählen nicht
Genaue Bestimmungen und Ausnahmen hier!

Wie lauten die Corona-Einreiseregeln in Virusvariantengebieten?

Pfeil

• Aufenthalt in den zehn Tagen vor Einreise
• Es zählen sämtliche Aufenthaltsorte in diesem Zeitraum, nicht nur Abreiseort
• Negatives Testergebnis vor Einreise
• Test maximal 24 Stunden (bei Antigen-Tests) oder 72 Stunden (PCR) alt
• Vorlage des Testergebnisses bei Beförderer (z. B. Fluggesellschaften)
• Kontrollen durch Bundespolizei möglich
digitale Einreiseanmeldung nötig für alle Altersstufen
• 14-tägige Quarantänepflicht
• Vorzeitige Beendigung nicht möglich – es sei denn, das Gebiet wird während der laufenden Quarantäne herabgestuft
• Grenzpendler nicht betroffen
• Tagesaufenthalte (24 Stunden) zählen nicht
Genaue Bestimmungen und Ausnahmen hier!


Neues Infektionsschutzgesetz der Ampelkoalition

Als Gegenmaßnahme dient unter anderem ein neues Infektionsschutzgesetz der Ampelregierung. Es beinhaltet unter anderem 3G-Vorgaben am Arbeitsplatz sowie in Bussen und Bahnen, Testpflicht für Beschäftigte und Besucher in Pflegeheimen und Kliniken sowie die Rückkehr der Homeoffice-Pflicht. Wer Impfpässe fälscht, kann härter bestraft werden. Vor allem aber wird die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Zahl der eingelieferten Personen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) zum Maßstab für Einschränkungen in den Bundesländern. Liegt diese über 3, gilt die 2G-Regel; liegt sie über 6, greift 2G plus. Überschreitet der Wert gar 9, kommen Kontaktbeschränkungen hinzu. Ausgangsbeschränkungen für alle und flächendeckende Schulschließungen möchte die Ampelregierung dagegen vermeiden.

Tourismus-Informationen der Bundesländer

Alle Infos für Reisende und Pendler sind auf einer gesonderten Seite der Bundesregierung zusammengefasst (hier geht's zur digitalen Einreiseanmeldung). In Deutschland haben auch einige Bundesländer bereits drastische Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ergriffen. Hier sind die aktuellen Tourismus-Informationen der Bundesländer: ● Baden-Württemberg (hierzu generelle Infos) ● Bayern ● Berlin ● Brandenburg ● Bremen ● Hamburg ● Hessen ● Mecklenburg-Vorpommern ● Niedersachsen ● Nordrhein-Westfalen (hierzu häufige Fragen) ● Rheinland-Pfalz (hierzu häufige Fragen) ● Saarland ● Sachsen (hierzu häufige Fragen) ● Sachsen-Anhalt (hierzu häufige Fragen) ● Schleswig-Holstein (hierzu häufige Fragen zum Tourismus) ● Thüringen