Gutmenschen mit Benzin im Blut unterbreitete das Auktionshaus Barret-Jackson in den USA jüngst ein verlockendes Angebot: Für eine Million US-Dollar konnte sich ein solventer Bieter das erste Corvette C7 Cabrio sichern, das ausgeliefert wird. Der Erlös geht komplett an die Stiftung von Barbara Ann Karmanos, die krebskranken Patienten hilft.
Den Meistbietenden erwartet neben dem reinem Gewissen ein Sportwagen reinster Prägung: Unter der Haube der offenen Corvette steckt das gleiche, neue 6,2-Liter-V8-Triebwerk wie im Coupé. Dessen 465 PS und bis zu 610 Newtonmeter Drehmoment katapultieren den Frischluft-Sportler in rund vier Sekunden auf Tempo 100 – keine Chance für Fönfrisuren, da nützen auch die recht futuristisch anmutenden Windschotts nicht viel. Das Cabrio kommt durch den geänderten Dachaufbau maskuliner und kantiger daher als das Coupé, wirkt noch geduckter und langgestreckter. Die Motorhaube ist aus Kohlefaser, Kotflügel, Türen und hintere Seitenteile aus Kompositwerkstoff, die Unterbodenverkleidung aus Carbon-Nano-Kompositmaterial, außerdem gibt's einen neuen Aluminiumrahmen. Innen spendiert Chevrolet Kohlefaser- und Aluminiumapplikationen, handgearbeitete Ledermaterialien und zwei konfigurierbare Acht-Zoll-Infotainmentmonitore.