Crashtest des ADAC: Tiersicherung im Pkw
Fliegende Vierbeiner

Wer ein Haustier im Auto mitnimmt, sollte es in einer Box unterbringen. Zu diesem Ergebnis kommt der ADAC in seinem Tiersicherungs-Test für Pkw. Falsch gesichert, werden Muschi und Rex zu Geschossen.
- Boris Pieritz
Der ADAC hat Tiersicherungssysteme in Pkw einem Crashtest unterzogen. Unter besonderer Beobachtung stand dabei, wie die Verletzungsgefahr für Mensch und Haustier bei einem Unfall gemindert werden kann. Das wichtigste Ergebnis: Transportboxen im Fußraum der Rücksitze oder im Laderaum direkt hinter den Sitzlehnen – kombiniert mit einem Trenngitter – sind die sicherste Möglichkeit, Tiere im Auto zu befördern. Abzuraten wird dagegen von der Fixierung am Rücksitz mit einem Haltegeschirr. In einem Test mit einem solchen Gurt zerbrach der Karabinerverschluss und der Tierdummy schlug wie ein Geschoss in die Lehne des Vordersitzes ein. Ein 20 Kilogramm schwerer Hund entwickelt bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h eine Aufprallwucht von über einer halben Tonne.
Der ADAC empfiehlt: Boxen, keine Gurte!

Bild: ADAC
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