Redaktionstipp
Preistipp
AmazonBasics
Dachträger 132,1 cm (DS-RB-004-1)
Feingerätebau K. Fischer
Fischer TopLine L
Thule
WingBar Edge L
HandiWorld
HandiRack
Atera
Signo Aero Alu (047378)
Owen
3.0S 120 cm Silber
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132 cm
120 cm
120 cm
98 cm (Luftpolster)
122 cm
120 cm
75
90 kg
75 kg
80 kg
100 kg
90 kg
offene Reling
offene Reling
offene Reling
aufblasbar/ keine Reling nötig
geschlossene Reling
geschlossene Reling
3 kg
3,5 kg
5,53 kg
2 kg
6,04 kg
3,2 kg
nein
nein
ja
ja
ja
nein
  • Auch größer erhältlich (142 cm)
  • Sehr leicht
  • T-Profil
  • GS-Prüfzeichen
  • Vormontiert
  • T-Profil für verschiedene Aufbauten
  • Baut nicht hoch auf
  • Optisch schön
  • Vormontiert
  • Reichlich Zubehör
  • Geringes Gewicht
  • Im Auto verstaubar
  • Klein zu verpacken
  • Garantie für 3 Jahre
  • Reichlich Zubehör erhältlich
  • Hohe Tragkraft
  • Vormontiert
  • Auch in XL (135 cm) erhältlich
  • GS-Prüfzeichen
  • T-Profil
  • Traglast ausbaufähig
    • Maximallast ausbaufähig
    • Zubehör teuer
    • Anschaffung recht kostspielig
    • Für Beschädigungen anfällig
    • Transportzwecke begrenzt
    • Nicht erweiterbar
    • Recht schwer
    • Preisintensiv
      Dachträger – auch Dachgepäckträger genannt – machen aus jedem Fahrzeug im Handumdrehen einen flexiblen Transporthelfer: Ob als Basis für ein Dachzelt, Surfbrett oder als Stauraumerweiterung mit Dachbox – je nach Bedarf lassen sich verschiedenste Aufbauten montieren. So wird der Kleinwagen zum Camper, Sportmobil oder Mini-Transporter.
      Ein typisches Dachträgersystem besteht aus zwei Querstreben, die auf der Reling oder anderen geeigneten Punkten des Fahrzeugdachs befestigt werden. Darauf lassen sich Träger für Fahrräder, Kanus, Dachzelte oder Gepäckboxen anbringen. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, stellt AUTO BILD beliebte Modelle vor, erklärt ihre Eigenschaften und zeigt, worauf es beim Kauf ankommt.

      Das Wichtigste in Kürze

      • Auch Universalträger müssen zum jeweiligen Fahrzeug passen. Vor dem Kauf prüfen Sie daher bitte insbesondere, ob ein Dachträger an einer offenen oder geschlossenen Reling, einer Regenrinne oder an sogenannten Fixpunkten am Dach zu befestigen ist. Weiteres wichtiges Kriterium ist die Dachlast: Reicht der Träger für Ihr Transportvorhaben? Und darf das Dach des Fahrzeugs mit der Masse von Träger plus Transportgut belastet werden? Letztlich sind auch die Abmessungen wichtig. Für große Fahrzeuge wie einen Audi Q8 ist wahrscheinlich eine XL-Variante nötig, während ein VW Up mit einer kleineren Trägervariante zu bestücken ist.
      • Beachten Sie unbedingt, dass sich je nach Masse und Position der Ladung auf dem Dachträger das Fahrverhalten des Autos ändern kann und der Verbrauch vor allem bei höheren Geschwindigkeiten stark ansteigt. Auch wird das Auto mit dem Träger höher, was vor allem beim Befahren von Tiefgaragen etc. wichtig ist.
      • Leichteres Material wie Aluminium erleichtern auch die Montage und Lagerung. Am leichtesten sind aufblasbare Systeme, die allerdings in der Vielfalt der Nutzung eingeschränkt sind: Ein Fahrradträger lässt sich darauf nicht fixieren.
      • Für alle Träger gilt: Von der maximalen Dachlast des Fahrzeugs (steht in der Betriebsanleitung des Autos) muss das Gewicht des Trägers abgezogen werden. Das Ergebnis ist das maximale Gewicht der eigentlichen Ladung.

      Amazon Basics Dachträger DS-RB-004-1: unser Redaktions-Tipp

      Test-Empfehlung

      AmazonBasics

      Dachträger 132,1 cm (DS-RB-004-1)

      sehr gut
      • Pro IconAuch größer erhältlich (142 cm)
      • Pro IconSehr leicht
      • Pro IconT-Profil
      • Contra IconTraglast ausbaufähig
      Amazon LogoIdealo Logo
      Günstiger Preis, solide Materialien, universelle Befestigung an der offenen Reling: Mit dem Amazon-Basics-Programm macht man hier nicht viel falsch. Für breite Fahrzeuge gibt es den Träger auch als XL-Version, und am T-Profil der Traversen lassen sich viele Aufbauten gut befestigen. Mit 75 Kilogramm maximaler Last rangiert der Träger jedoch eher im Mittelfeld.

      Owen 3.0 Universal: die Alternative

      Test-Empfehlung

      Owen

      3.0S 120 cm Silber

      gut
      • Pro IconAuch in XL (135 cm) erhältlich
      • Pro IconGS-Prüfzeichen
      • Pro IconT-Profil
        Amazon LogoIdealo Logo
        Vergleichbar leicht und günstig wie der Redaktions-Tipp ist der Owen 3.0. Dank zweier erhältlicher Größen deckt das Produkt die allermeisten Automodelle mit geschlossener Reling ab. Die Traglast ist mit 90 Kilogramm am oberen Ende der Skala, es gehen also auch große Dachzelte mit – sofern die Dachlast des Autos mitmacht. Am Owen soll es aber nicht liegen. Wem das Silber nicht gefällt, der kann den 3.0 auch ganz in Schwarz bestellen.

        Fischer Topline L: der Preis-Tipp

        Test-Empfehlung

        Feingerätebau K. Fischer

        Fischer TopLine L

        gut
        • Pro IconGS-Prüfzeichen
        • Pro IconVormontiert
        • Pro IconT-Profil für verschiedene Aufbauten
          Amazon LogoIdealo Logo
          Der Dachträger von Fischer ist nicht nur günstig, sondern sowohl für offene als auch geschlossene Relings zu haben. Seine 90 Kilo Tragkraft sind ein guter Wert, der nur vom etwa dreimal so teuren und fast doppelt so schweren Atera übertroffen wird.
          Der Topline L kommt vormontiert nach Hause, trägt ein GS-Siegel und hat ein T-Profil, an dem sich diverse Aufbauten flexibel befestigen lassen. Alles in allem auf dem Papier ein guter Träger ohne wirkliche Abstriche. Allenfalls eine bessere Aerodynamik wäre wünschenswert, aber in der Preisklasse vielleicht etwas viel verlangt.

          Thule Wingbar Edge und Atera Signo Aero: die Windschnittigen

          Test-Empfehlung

          Thule

          WingBar Edge L

          gut
          • Pro IconBaut nicht hoch auf
          • Pro IconOptisch schön
          • Contra IconMaximallast ausbaufähig
          • Contra IconZubehör teuer
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          Interessant für Langstrecke- und Schnellfahrer sind Dachträger, die der Hersteller auf geringen Luftwiderstand und geringe Strömungsgeräusche hin optimiert hat. Das schont nicht nur die Nerven, weil die vom Tempo anhängigen Geräusche mit der Zeit stören können, sondern auch den Geldbeutel, denn weniger Luftwiderstand bedeutet auch einen geringeren Verbrauch.

          Test-Empfehlung

          Atera

          Signo Aero Alu (047378)

          befriedigend
          • Pro IconGarantie für 3 Jahre
          • Pro IconReichlich Zubehör erhältlich
          • Contra IconRecht schwer
          • Contra IconPreisintensiv
          Amazon LogoIdealo Logo

          Handiworld Handirack: (k)eine Luftnummer!

          Test-Empfehlung

          HandiWorld

          HandiRack

          befriedigend
          • Pro IconGeringes Gewicht
          • Pro IconIm Auto verstaubar
          • Contra IconFür Beschädigungen anfällig
          • Contra IconTransportzwecke begrenzt
          Amazon LogoIdealo Logo
          Praktisch am Sonderling von Handiworld: Er wird aufgepustet und verschwindet bei Nichtgebrauch in einem Beutel mit winzigem Packmaß im Kofferraumboden. Nachteil ist die verletzliche Haut. Vom Transport von Gegenständen mit scharfen Kanten oder rauen Oberflächen sollte man absehen.

          So hat AUTO BILD die Produkte verglichen

          Die Auswahl der hier vorgestellten Produkte erfolgt insbesondere aufgrund ihrer Relevanz auf dem Zubehörmarkt. Außerdem ist deren flächendeckende und kurzfristige Verfügbarkeit gewährleistet – mit Ausnahme von akuten Produktions- oder Lieferschwierigkeiten. Die Produkte wurden keinem Praxis-Test unterzogen. Dieser Vergleich dient vielmehr einer schnellen Übersicht gängiger Dachträger-Systeme und deren technischer Daten.
          Die wichtigsten Kriterien des Vergleichs sind die universelle Einsetzbarkeit an möglichst vielen Automodellen, eine ausreichende Traglast, die Abdeckung aller gängigen Reling-Varianten sowie technische Daten wie etwa das Gewicht, die Breite und das verwendete Material.

          Fazit zu den empfehlenswerten Produkten

          Längst gibt es mehrere erfahrene Hersteller von Dachträgern, die solide und funktionale Systeme anbieten. Der Redaktionstipp Amazon Basics ist schön leicht und gibt sich auch sonst keine Blöße. Eine adäquate Alternative bietet unter anderem Owen mit dem 3.0 an. Er ist ebenfalls kein Schwergewicht und ist mit T-Profil ziemlich universell einsetzbar. Der Preis-Tipp heißt Fischer Topline L und ist sowohl für offene als auch geschlossene Relings erhältlich.

          Kaufberatung – Wissenswertes zur Produktgruppe: drei Ratgeber-Schwerpunkte

          Was bei Dachboxen zu beachten ist

          Nicht jede Dachbox lässt sich auf jedem Dachträger befestigen. In vielen Fällen sind Trägersysteme mit Profilen nötig. Das sind oben im Träger eingelassene Schienen, innerhalb derer Befestigungen variabel eingeschoben und dann befestigt werden können. Ist bereits eine Dachbox vorhanden oder bestellt, prüfen Sie die Kriterien der Befestigung am Dachträger. Diese finden sich in der Regel bei den technischen Details in der jeweiligen Artikelbeschreibung.

          Dachträger und Aerodynamik

          Ladung mit hohem Luftwiderstand wie ein Schrank oder stehende Fahrräder verschlechtern die Aerodynamik und treiben den Verbrauch in die Höhe. Das gilt auch für den Träger – selbst ohne weitere Aufbauten oder Ladung. Ein weiterer unangenehmer Nebeneffekt von Systemen mit zu viel Kanten und Flächen: Ab einem gewissen Tempo kann es zu Windgeräuschen kommen, die auf Dauer und je nach Geschwindigkeit richtig nervige Pfeiftöne verursachen können. Grundsätzlich gilt: Wer die Träger gerade nicht braucht, der sollte sie abmontieren und im Kofferraum mitführen, denn auch ohne Last erhöhen sie den Spritverbrauch.

          Spezielle Anwendungen

          Von Dachlatten über das Zelt bis zum Kanu oder Surfbrett: Auf Dachträgern lassen sich fast alle Dinge befestigen, die nicht in den Innenraum passen. Spezielle Aufbauten sorgen dabei je nach Transportzweck für sicheren Halt und optimales Fahrverhalten trotz der zusätzlichen Ladung. Untereinander sind die Aufbauten und die verschiedenen Trägersysteme und -hersteller jedoch nicht immer kompatibel. Wenn es um ein ganz spezielles Transportgut geht, etwa ein Kajak, dann empfiehlt es sich, zunächst nach dem passenden Spezialaufbau zu suchen – und erst dann nach einem kompatiblen Träger.

          Für sämtliche Ladung auf dem Dach gilt:

          Sie darf nie über die Fahrzeugfront ragen; ragt sie nach hinten mehr als ein Meter über das Heck hinaus, ist sie mit einer roten Fahne (mindestens 30x30 cm) zu kennzeichnen. Die maximal erlaubte Höhe lässt sich in der Regel nicht ausreizen: Erst bei vier Metern gemessen vom Boden ist Schluss.

          Die richtigen Packmaße: Paragraf 22 der StVO

          Der Paragraf 22 der Straßenverkehrsordnung (StVO) beschreibt genau, wie Gepäck verladen werden darf:
          • Die maximale Breite darf nicht mehr als 2,55 Meter betragen.
          • Die Höhe von Fahrzeug und Ladung ist auf vier Meter begrenzt.
          • Die Ladung darf bis zu einer Höhe von 2,5 Metern nicht nach vorn über das Fahrzeug hinausragen, so wird kein Fußgänger verletzt.
          • Die Ladung darf nach hinten bis zu 1,5 Meter hinausragen. Ausnahme: Ist die geplante Wegstrecke kürzer als 100 Kilometer, darf die Ladung auch bis zu drei Meter hinausragen.
          Wer es mit den gesetzlichen vorgaben nicht so genau nimmt und dagegen verstößt, riskiert nicht nur einen Unfall, sondern muss mit einem Bußgeld und im Falle einer Gefährdung des Straßenverkehrs auch mit Punkten in Flensburg rechnen. Das steht im Bußgeldkatalog:
          • Ladung nicht gegen vermeidbaren Lärm gesichert: 10 Euro
          • Ladung höher und breiter als zulässig, Ladung ragte unzulässig nach vorne: 20 Euro• Ladung ohne vorgeschriebene Sicherungsmitteln befördert: 25 Euro
          • Ladung nicht verkehrssicher verstaut: 35 Euro
          • Ladung nicht verkehrssicher verstaut – Verkehrsteilnehmer gefährdet: 60 Euro, 1 Punkt
          • Ladung nicht verkehrssicher verstaut – Unfall: 75 Euro, 1 Punkt
          • Auf der Autobahn mit einer Ladung über 4,20 m Höhe gefahren: 70 Euro, 1 Punkt
          • Nicht vorschriftsmäßige Ladung - Verkehrssicherheit litt sehr: 80 Euro; sehr erheblich, Unfall: 120 Euro, 1 Punkt
          Ob Dachbox oder andere Last: Die Ladung sollte nicht rutschen, und der Schwerpunkt zur Verringerung der Kippgefahr sollte möglichst tief sein. Klar, dass die Dachlast so bald wie möglich wieder entfernt wird, denn sie verschlechtert den Luftwiderstand und führt zu unnötig höherem Kraftstoffverbrauch (bis zu 1,5 l/100 km).

          Verschiedene Trägersysteme für das Auto

          Um die Ladung sicher zu befestigen, sind geeignete Träger und Spanngurte notwendig. AUTO BILD empfiehlt ein für das Auto geeignetes Trägersystem mit Adaptern für jeden gewünschten Zweck.
          Also Radträger, Skiträger und – sofern für den Familienurlaub gewünscht – eine Dachbox. Die stabilen Kunststoff-Container sind nämlich sehr leicht und beanspruchen so nur einen Bruchteil der höchstzulässigen Dachzuladung. Die wiederum regelt der Autohersteller, nähere Informationen gibt es in der Bedienungsanleitung.

          Häufige Fragen zu Dachträgern

          Was kostet ein guter Dachträger?

          Das kommt sehr auf den Hersteller und die technische Konstruktion an. Die günstigsten Träger gibt es bereits für deutlich unter 100 Euro, die teuersten können 600 Euro und mehr kosten. Teurere Systeme bestehen tendenziell aus höherwertigen Materialien, sind meist besser verarbeitet, haben häufig eine längere Garantie und sind in vielen Fällen aerodynamisch optimiert.

          Gibt es für jedes Automodell einen passenden Dachträger?

          Das Angebot ist riesig, darum findet sich letztlich für alle aktuellen oder ehemaligen Serienfahrzeuge auch ein passender Träger. Je exotischer das Fahrzeugmodell ist, desto geringer ist logischerweise das Angebot. Befestigungssysteme gibt es sowohl für offene als auch geschlossene Relings, Rinnen, im Dach eingebrachte Fixpunkte und sogar für Dächer ganz ohne Vorrichtungen, wie etwa ein aufblasbarer Träger.

          Brauche ich für einen Dachträger eine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), oder muss er in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden?

          Nein, sie sind nämlich kein Teil des Fahrzeugs, technisch gesehen eher einfache Konstruktionen und haben keinen unmittelbaren Einfluss auf die Sicherheit. Es gibt aber Vorschriften und Normen, die jedes Trägersystem erfüllen muss. Der Nutzer ist dafür verantwortlich, sie so zu befestigen und zu nutzen, wie es der Hersteller in der Betriebsanleitung vorschreibt.

          Wie schnell darf ich mit einem Dachträger fahren?

          Eine gesetzliche Bestimmung dazu gibt es nicht. Allerdings raten Clubs und Prüforganisationen dazu, nicht schneller als 130 km/h zu fahren. In vielen Anleitungen empfehlen auch die Hersteller dieses Tempo oder schreiben es vor. Abgesehen von Sicherheitsaspekten (erhöhter, verschobener Schwerpunkt) sprechen auch die zunehmenden Windgeräusche sowie der extrem ansteigende Verbrauch der bei höherem Tempo für eine moderate Fahrweise mit einem Dachträger. Klar, dass nicht nur die Dachlast, sondern auch die Dachträger so bald wie möglich wieder entfernt werden, denn sie verschlechtern den Luftwiderstand und führen zu unnötig höherem Kraftstoffverbrauch.