Dartz Pullman Shere Khan: Tuning
Diese Mercedes V‑Klasse ist das perfekte Beispiel für "zu viel"

Dartz verpasst der Mercedes V‑Klasse ein extremes Makeover – mit Two-Tone-Lackierung, echtem Gold und einer Raubkatze im Kühlergrill!
Bild: Dartz
Wer denkt, Mansory sei die Speerspitze unter den skurrilsten Veredlern, liegt eindeutig daneben: Denn diese vom Tuner Dartz aus Lettland getunte Mercedes‑V‑Klasse mit einem gigantischen Raubkatzenkopf im Kühlergrill ist wohl das i‑Tüpfelchen der Absurdität!
Der Hintergrund
Kommen wir zunächst zur berechtigten Frage: warum und zu welchem Zweck? Die Erklärung ist tatsächlich recht plausibel. Wer schon häufiger auf Reisen war und von A nach B geshuttelt wurde, der weiß, wie sehr sich die geräumige V‑Klasse als Transportmittel im Premiumsegment etabliert hat. Und genau hier kommt Dartz ins Spiel: Eine internationale Hotelgruppe beauftragte die Tuningfirma mit der Entwicklung eines exklusiven Vans.
Das Ergebnis ist ein abstruses, in Schwarz und Gold getauchtes Fahrzeug, das zwar die typische Dartz-Handschrift trägt, sich aber deutlich von den bekannten Prombron-Modellen mit Totenkopf-Optik und Militär-Allüren unterscheidet.
Der Dartz Pullman Shere Khan
Was für ein Name. Die Bezeichnung geht einerseits auf die Firmenhistorie mit gepanzerten Pullman-Fahrzeugen zurück und verweist zugleich auf den berühmten Tiger Shere Khan aus dem Disney-Film "Das Dschungelbuch". Dartz will damit offenbar Stärke und Exklusivität symbolisieren.

Die Front der von Dartz getunten Mercedes V-Klasse hat kaum noch etwas mit dem Original zu tun.
Bild: Dartz
An der Front fällt sofort der zum Namen passende Raubkatzenkopf im sogenannten "Picassian Sliced Art Deco Grille" ins Auge. Der Grill ist individualisierbar und kann auf Wunsch gegen ein Wappen oder Logo ausgetauscht werden. Ergänzt wird der Auftritt durch Zusatzscheinwerfer, eine komplett neu gestaltete Frontschürze sowie Luftauslässe in der Motorhaube.
Old-Money-Stil im Innenraum
Die Designphilosophie der umgebauten V‑Klasse – bislang handelt es sich allerdings noch um ein Rendering – lautet "Old Money": hochwertig, traditionell und betont edel. Zum Einsatz kommen Maybach-Sitze, Echtholz-Applikationen sowie ein nostalgisch gestaltetes Infotainment mit Bildschirm in einem Holzgehäuse. Sogar ein klassisches Mobiltelefon soll an Bord sein. Zum Konzept gehören zudem echtes Leder und Metalloberflächen, die den Luxusanspruch unterstreichen sollen – und wenn Gold, dann bitte echtes.

Die zweifarbige Lackierung ist das Einzige am Van, das an einen Maybach erinnern dürfte.
Bild: Dartz
Ein derart prunkvolles Reisemobil darf beim Thema Sicherheit natürlich keine Abstriche machen. Schließlich dürften vor allem gut betuchte Gäste zur Zielgruppe zählen. Neben den bekannten Schutzsystemen aus Stuttgart soll das Fahrzeug daher über eine spezielle Anti-Drohnen-Technologie verfügen, die ursprünglich für Regierungs- und Repräsentationsfahrzeuge entwickelt wurde.
Dartz setzt mit diesem extrovertierten Van definitiv einen neuen Akzent im Segment der Maybach-inspirierten V‑Klassen. Ob aus dem Rendering allerdings ein straßenzugelassenes Serienfahrzeug wird, dürfte nicht zuletzt auch vom TÜV abhängen.
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