Alle getesteten Dashcams im Überblick

Alle getesteten Dashcams im Überblick

Dashcam-Test 2021 (Bestenliste)

Das sind die besten Dashcams 2021

Dashcams werden als Augenzeugen bei Unfällen immer beliebter. AUTO BILD zeigt in der Bestenliste, wie aktuelle Dashcams im Test abgeschnitten haben – und erklärt, worauf beim Kauf zu achten ist!
Seit der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil (VI ZR 233/17) Dashcam-Videos als Beweismittel vor Gericht zugelassen hat, erfreuen sich die kleinen Autokameras immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile bieten sogar die ersten Kfz-Versicherer bessere Konditionen für Dashcam-Nutzer an. Aber welche Kamera liefert wirklich gutes, nützliches Bildmaterial? AUTO BILD hat über 20 verschiedene Dashcams getestet!

Test: Das sind die besten Dashcams – Bestenliste

Im neuesten Dashcam-Test von AUTO BILD musste sich die Mio MiVue 866 beweisen. Die Premium Dashcam überzeugt mit akkubasiertem Parkmodus und einer hohen Bildrate von 60 Frames pro Sekunde bei Full-HD-Auflösung. Lediglich bei den Aufnahmen gibt es geringe Abzüge: Bei Tageslicht hat die Dashcam Probleme mit starkem Lichteinfall, die Aufnahmen werden dann teilweise etwas zu dunkel. Insgesamt kann sie aber mit solider Performance und vielen Bonusfunktionen überzeugen und rechtfertigt auch ihren Preis von rund 200 Euro. Daher bekommt sie die Note "gut". Hier geht's zum kompletten Testbericht der MiVue 866!
Im Dashcam-Test von sechs Modellen unter 60 Euro konnte sich die Aukey DR01 den Testsieg sichern. Mit 36 von 50 Punkten (Note "gut") bietet sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch wenn die Aufmachung eher billig wirkt und einige Übersetzungsfehler in Menü und Anleitung die Bedienung etwas erschweren, kann sie bei den Aufnahmen, der Kernkompetenz einer Dashcam, auf ganzer Linie überzeugen. Die Bilder sind scharf, detailreich und farbig. Der Bildwinkel ist mit 170 Grad großzügig. 
In der AUTO BILD-Bestenliste sehen Sie, wie die zuletzt getesteten Dashcams abgeschnitten haben:
# Dashcams im Test
1.

Nextbase 622GW

Preis*: 279,99 Euro
Note: sehr gut

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1.

Nextbase 422GW

Preis*: 174,95 Euro
Note: sehr gut

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3.

Lamax S9

Preis*: 199,99 Euro
Note: sehr gut

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4.

Garmin Dashcam 66W

Preis*: 191 Euro
Note: sehr gut

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5.

Transcend DrivePro 230Q

Preis*: 89,19 Euro
Note: gut

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5.

Mio MiVue 866

Preis*: 199,99 Euro
Note: gut

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7.

Aukey 4K Dashcam DRS1

Preis*: 109,99 Euro
Note: gut

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8.

Truecam M9 GPS 2.5k

Preis*: 159,99 Euro
Note: gut

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9.

Aukey DR01

Preis*: 54,99 Euro
Note: gut

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9.

Garmin Dashcam Mini

Preis*: 94,00 Euro
Note: gut

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11.

Vantrue N4

Preis*: 195,49 Euro
Note: gut

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12.

Lamax T6

Preis*: 89,99 Euro
Note: gut

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12.

MiVue 792

Preis*: 179,99 Euro
Note: gut

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12.

Truecam M5 Wifi

Preis*: 119,99 Euro
Note: gut

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15.

MiVue C512

Preis*: 59,00 Euro
Note: gut

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15.

TrueCam H5

Preis*: 94,90 Euro
Note: gut

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17.

MiVue J85

Preis*: 159 Euro
Note: befriedigend

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18.

Lamax C7

Preis*: 69,97 Euro
Note: befriedigend

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19.

MiVue C314

Preis*: 59,99 Euro
Note: befriedigend

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20.

iTracker GS6000-A12

Preis*: 129,95 Euro
Note: befriedigend

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*Preise: Stand 04.06.2021

Wie testet AUTO BILD Dashcams?

Die Dashcams werden ausgepackt, bekommen ein Systemupdate und eine passende Speicherkarte. Dann geht's ab ins Auto und in den Straßenverkehr – bei verschiedenen Verkehrsverhältnissen, wechselnden Witterungen und unterschiedlichen Tageszeiten. Mehrere Stunden sind wir mit den Autokameras unterwegs und überprüfen, wie gut sie bedienbar sind – und ob sie den Fahrer gegebenenfalls mehr ablenken als unterstützen. Plus: Parkhaus-Session zum Test der Parkmodi (wenn vorhanden). Anschließend gibt's am PC eine Analyse der Videoqualität.

Wann sind Dashcam-Aufnahmen erlaubt?

Dashcam-Aufnahmen sind dann erlaubt, wenn sie in kurzen Sequenzen, anlassbezogen erfolgen. Ein permanentes Abfilmen des Straßenverkehrs ist also nicht erlaubt. Daher bieten Dashcams eine sogenannte Loop-Funktion, bei der kleine, zeitlich begrenzte Clips gefilmt werden, die dann wieder überschrieben werden, sofern sie nicht durch ein Ereignis (z. B. Unfall) gesperrt wurden. Alle von AUTO BILD getesteten Dashcams bieten diese Funktion. Als Beweismittel sind die Aufnahmen nur zulässig, wenn sie der Klärung der Schuldfrage bei einem Unfall dienen (als Beweis der eigenen Unschuld). Weiteres zur Rechtslage beim Einsatz von Dashcams lesen Sie hier!

Was sollte eine Dashcam können?

• Die Hauptfunktion einer Dashcam besteht darin, gute Aufnahmen zu machen. Dies ist auch eines der Haupt-Kriterien im Dashcam-Test bei AUTO BILD. Daher sollte sie zumindest Full HD-Auflösung (1080p) bieten, am besten noch in Verbindung mit einer hohen Bildrate (60fps).
• Da das permanente, anlasslose Filmen aufgrund der DSGVO verboten ist, muss die Dashcam eine Loop-Funktion bieten. Das heißt, sie muss in zeitlich begrenzten Sequenzen filmen, die automatisch überschrieben werden, sofern sie nicht gesperrt wurden.
• Um auch den Fahrbahnrand bestmöglich filmen zu können, sollte man darauf achten, dass der Bildwinkel mindestens 140 Grad weit ist. Was beim Kauf einer Dashcam sonst noch zu beachten ist, lesen Sie hier!

Was ist eine Loop-Funktion bei Dashcams?

Die sogenannte Loop-Funktion sorgt dafür, dass die Aufnahmen automatisch immer wieder überschrieben werden. Das heißt konkret: Die Dashcam filmt so lange in kleinen Sequenzen, bis die SD-Karte voll ist und löscht dann die älteren Aufnahmen. Einzige Ausnahme: Die Aufnahme wurde zuvor gesperrt. Das geschieht entweder, wenn der G-Sensor der Kamera eine Erschütterung (also zum Beispiel einen Unfall) erkennt und die Datei automatisch sperrt. Oder wenn die Datei manuell durch einen Druck auf den Notfallknopf vor dem Löschen geschützt wird. In der Regel filmt die Dashcam dabei nicht permanent, sondern in vielen kleinen Sequenzen. Sie speichert dabei immer jeweils einen Clip von einer bestimmten Dauer (z. B. 1, 3 oder 5 Minuten) ab. Die Aufnahmen gehen nahtlos ineinander über, aber anstelle eines langen Videos, hat man mehrere kleine. Sobald die SD-Karte, auf der die Clips gespeichert werden, voll ist, werden die ältesten Clips gelöscht, um Platz für neue zu machen. Die Loop-Funktion ist vor allem datenschutzrechtlich relevant, da das permanente Filmen des Straßenverkehrs verboten ist. Außerdem können Dashcam und SD-Karte die Videos schneller verarbeiten, wenn es sich um mehrere kleine Dateien handelt.

Was ist der G-Sensor bei einer Dashcam?

Jede Dashcam hat einen sogenannten G-Sensor eingebaut. Das ist ein Beschleunigungssensor, der in der Lage ist, Bewegungen zu erkennen. Dadurch kann die Dashcam zum Beispiel Erschütterungen oder einen Aufprall wahrnehmen. Wenn ein Ereignis erkannt wird, wird durch das Signal des G-Sensors das aktuelle Video automatisch gesperrt. So wird die Datei auf keinen Fall gelöscht und kann im Notfall als Beweismittel dienen. Erkennt der G-Sensor ein Ereignis, zeigt die Dashcam das auf dem Display an und gibt eventuell auch einen Ton aus, der dem Fahrer signalisiert, dass die aktuelle Aufnahme gesperrt wurde.

Fotos: AUTO BILD Montage

Dashcams / AUTO BILD

Stichworte:

Dashcam

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