Alle getesteten Dashcams im Überblick

Alle getesteten Dashcams im Überblick

Dashcam-Test 2020 (Bestenliste)

Aktuelle Bestenliste: Neue Spitzen-Dashcam auf Platz 1

Seitdem Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel vor Gericht zugelassen sind, wollen sich viele Autofahrer eine Autokamera kaufen. AUTO BILD zeigt in der Bestenliste, wie die Dashcams im Test abgeschnitten haben.
Seit der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil (VI ZR 233/17) Dashcam-Videos als Beweismittel vor Gericht zugelassen hat, erfreuen sich die kleinen Autokameras immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile bieten sogar die ersten Kfz-Versicherer bessere Konditionen für Dashcam-Nutzer an. Aber welche Kamera liefert wirklich gutes, nützliches Bildmaterial? AUTO BILD hat verschiedene Dashcams getestet!

Test: Das sind die besten Dashcams – Bestenliste

Es gibt eine neue Dashcam an der Spitze der AUTO BILD-Bestenliste: die Nextbase 622GW. Mit 47 von 50 Punkten und der Note "sehr gut" teilt sie sich den Spitzenplatz mit ihrem Schwestermodell Nextbase 422GW. Im Gegensatz zur "kleinen Schwester" schafft die 622GW sogar 4K-Auflösung und bietet eine Bildrate von bis zu 120 Bildern pro Sekunde (bei Full-HD-Auflösung). Sie punktet mit klaren, scharfen und bunten Aufnahmen, die zu den besten aller bisher getesteten Dashcams gehören. Hier geht's zum Testbericht der Nextbase 622GW
Davor hat AUTO BILD die MiVue J85 von Hersteller Mio getestet. Die MiVue J85 hat ein Merkmal, das sie ganz besonders von anderen Dashcams unterscheidet: Sie verzichtet aufs Display, die Bedienung erfolgt hauptsächlich über eine Smartphone-App. Das macht die Bedienung teilweise etwas anstrengend, an den Aufnahmen gab es aber kaum etwas auszusetzen. Den kompletten Testbericht zur Mio MiVue J85 lesen Sie hier. 
Im Dashcam-Test von 6 Modellen unter 60 Euro, konnte sich die Aukey DR01 den Testsieg sichern. Mit 36 von 50 Punkten (Note "gut") bietet sie das beste Preis-Leistungsverhältnis. Auch wenn die Aufmachung eher billig wirkt und einige Übersetzungsfehler im Menü und in der Anleitung die Bedienung etwas erschweren, kann sie bei den Aufnahmen, der Kernkompetenz einer Dashcam, auf ganzer Linie überzeugen. Die Bilder sind scharf, detailreich und farbig. Der Bildwinkel ist mit 170 Grad großzügig. 
In der AUTO BILD-Bestenliste sehen Sie, wie die 20 zuletzt getesteten Dashcams abgeschnitten haben:
# Dashcams im Test
1.

Nextbase 622GW

Preis*: 284,95 Euro
Note: sehr gut

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1.

Nextbase 422GW

Preis*: 154,90 Euro
Note: sehr gut

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3.

Lamax S9

Preis*: 179,99 Euro
Note: sehr gut

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4.

Garmin Dashcam 66W

Preis*: 191,88 Euro
Note: sehr gut

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5.

Transcend DrivePro 230Q

Preis*: 88,90 Euro
Note: gut

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6.

Aukey DR01

Preis*: 54,99 Euro
Note: gut

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6.

Garmin Dashcam Mini

Preis*: 93,00 Euro
Note: gut

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8.

Vantrue N4

Preis*: 229,99 Euro
Note: gut

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9.

Aukey DRA 1

Preis*: 44,99 Euro
Note: gut

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9.

Lamax T6

Preis*: 97,11 Euro
Note: gut

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9.

MiVue 792

Preis*: 166,99 Euro
Note: gut

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9.

Truecam M5 Wifi

Preis*: 103,52 Euro
Note: gut

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13.

MiVue C512

Preis*: 59,00 Euro
Note: gut

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13.

TrueCam H5

Preis*: 94,90 Euro
Note: gut

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15.

MiVue J85

Preis*: 139,99 Euro
Note: befriedigend

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16.

Lamax C7

Preis*: 68,14 Euro
Note: befriedigend

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16.

Rollei DashCam 408

Preis*: 77,97 Euro
Note: befriedigend

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18.

MiVue C314

Preis*: 48,25 Euro
Note: befriedigend

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19.

iTracker GS6000-A12

Preis*: 129,95 Euro
Note: befriedigend

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20.

Apeman C570

Preis*: 39,95 Euro
Note: ausreichend

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*Preise: Stand 03.12.2020

Wie testet AUTO BILD Dashcams?

Die Dashcams werden ausgepackt, bekommen ein Systemupdate und eine passende Speicherkarte. Dann geht's ab ins Auto und in den Straßenverkehr – bei verschiedenen Verkehrsverhältnissen, wechselnden Witterungen und unterschiedlichen Tageszeiten. Mehrere Stunden sind wir mit den Autokameras unterwegs und überprüfen, wie gut sie bedienbar sind – und ob sie den Fahrer gegebenenfalls mehr ablenken als unterstützen. Plus: Parkhaus-Session zum Test der Parkmodi (wenn vorhanden). Anschließend gibt's am PC eine Analyse der Videoqualität.

Wann sind Dashcam-Aufnahmen erlaubt?

Dashcam-Aufnahmen sind dann erlaubt, wenn sie in kurzen Sequenzen, anlassbezogen erfolgen. Ein permanentes Abfilmen des Straßenverkehrs ist also nicht erlaubt. Daher bieten Dashcams eine sogenannte Loop-Funktion, bei der kleine, zeitlich begrenzte Clips gefilmt werden, die dann wieder überschrieben werden, sofern sie nicht durch ein Ereignis (z. B. Unfall) gesperrt wurden. Alle von AUTO BILD getesteten Dashcams bieten diese Funktion. Als Beweismittel sind die Aufnahmen nur zulässig, wenn sie der Klärung der Schuldfrage bei einem Unfall dienen (als Beweis der eigenen Unschuld). Weiteres zur Rechtslage beim Einsatz von Dashcams lesen Sie hier

Was sollte eine Dashcam können?

• Die Hauptfunktion einer Dashcam besteht darin, gute Aufnahmen zu machen. Dies ist auch eines der Haupt-Kriterien im Dashcam-Test bei AUTO BILD. Daher sollte sie zumindest Full HD-Auflösung (1080p) bieten, am besten noch in Verbindung mit einer hohen Bildrate (60fps).
• Da das permanente, anlasslose Filmen aufgrund der DSGVO verboten ist, muss die Dashcam eine Loop-Funktion bieten. Das heißt, sie muss in zeitlich begrenzten Sequenzen filmen, die automatisch überschrieben werden, sofern sie nicht gesperrt wurden.
• Um auch den Fahrbahnrand bestmöglich filmen zu können, sollte man darauf achten, dass der Bildwinkel mindestens 140 Grad weit ist. Was beim Kauf einer Dashcam sonst noch zu beachten ist, lesen Sie hier

Was ist eine Loop-Funktion bei Dashcams?

Die sogenannte Loop-Funktion sorgt dafür, dass die Aufnahmen automatisch immer wieder überschrieben werden. Das heißt konkret: Die Dashcam filmt solange in kleinen Sequenzen, bis die SD-Karte voll ist und löscht dann die älteren Aufnahmen. Einzige Ausnahme: Die Aufnahme wurde zuvor gesperrt. Das geschieht entweder, wenn der G-Sensor der Kamera eine Erschütterung (also zum Beispiel einen Unfall) erkennt und die Datei automatisch sperrt. Oder wenn die Datei manuell durch einen Druck auf den Notfallknopf vor dem Löschen geschützt wird. In der Regel filmt die Dashcam dabei nicht permanent, sondern in vielen kleinen Sequenzen. Sie speichert dabei immer jeweils einen Clip von einer bestimmten Dauer (z. B. 1, 3 oder 5 Minuten) ab. Die Aufnahmen gehen nahtlos ineinander über, aber anstelle eines langen Videos, hat man mehrere kleine. Sobald die SD-Karte, auf der die Clips gespeichert werden, voll ist, werden die ältesten Clips gelöscht, um Platz für neue zu machen. Die Loop-Funktion ist vor allem datenschutzrechtlich relevant, da das permanente Filmen des Straßenverkehrs verboten ist. Außerdem können Dashcam und SD-Karte die Videos schneller verarbeiten, wenn es sich um mehrere kleine Dateien handelt.

Was ist der G-Sensor bei einer Dashcam?

Jede Dashcam hat einen sogenannten G-Sensor eingebaut. Das ist ein Beschleunigungssensor, der in der Lage ist, Bewegungen zu erkennen. Dadurch kann die Dashcam zum Beispiel Erschütterungen oder einen Aufprall wahrnehmen. Wenn ein Ereignis erkannt wird, wird durch das Signal des G-Sensors das aktuelle Video automatisch gesperrt. So wird die Datei auf keinen Fall gelöscht und kann im Notfall als Beweismittel dienen. Erkennt der G-Sensor ein Ereignis, zeigt die Dashcam das auf dem Display an und gibt eventuell auch einen Ton aus, der dem Fahrer signalisiert, dass die aktuelle Aufnahme gesperrt wurde.

Stichworte:

Dashcam

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