Die Ergebnisse des Dashcam-Tests!

Die Ergebnisse des Dashcam-Tests!

Dashcam-Test 2020

Aktuelle Bestenliste: Das sind die besten Dashcams

Nachdem der BGH Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel zugelassen hat, wollen sich viele Autofahrer eine Autokamera kaufen. AUTO BILD zeigt, wie die Dashcams im Test abgeschnitten haben.
Seit der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem Urteil (VI ZR 233/17) Dashcam-Videos als Beweismittel vor Gericht zugelassen hat, erfreuen sich die kleinen Autokameras immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile bieten sogar die ersten Kfz-Versicherer bessere Konditionen für Dashcam-Nutzer an. Aber welche Kamera liefert wirklich gutes, nützliches Bildmaterial? AUTO BILD hat verschiedene Dashcams getestet!

Test: Das sind die besten Dashcams – Bestenliste

Zuletzt hat AUTO BILD den Fokus auf besonders preiswerte Dashcams gelegt: Sechs Modelle unter 60 Euro mussten sich im Vergleichstest behaupten. Den Test für sich entscheiden konnte die Aukey DR01. Grund dafür waren vor allem die guten, scharfen Aufnahmen – sie waren die besten aller getesteten Modelle. Dafür sichert sie sich in der Bestenliste Rang 5. Aber auch die anderen Kandidaten schlugen sich gut. Insgesamt wurden dreimal die Note "gut", zweimal die Note "befriedigend" und nur einmal die Note "ausreichend" vergeben. Die Details zum Test der Dashcams unter 60 Euro lesen Sie hier. In der AUTO BILD-Bestenliste sehen Sie wie alle getesteten Dashcams im Vergleich zueinander abgeschnitten haben:
# Dashcams im Test
1.

Nextbase 422 GW

Preis*: 164,95 Euro
Note: sehr gut

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2.

Lamax S9

Preis*: 174,99 Euro
Note: sehr gut

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3.

Garmin Dashcam 66W

Preis*: 184,24 Euro
Note: sehr gut

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4.

Transcend DrivePro 230Q

Preis*: 95,02 Euro
Note: gut

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5.

Aukey DR01

Preis*: 54,99 Euro
Note: gut

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5.

Garmin Dashcam Mini

Preis*: 99,69 Euro
Note: gut

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7.

Aukey DRA 1

Preis*: 44,99 Euro
Note: gut

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7.

Lamax T6

Preis*: 79,99 Euro
Note: gut

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7.

MiVue 792

Preis*: 184,24 Euro
Note: gut

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7.

Truecam M5 Wifi

Preis*: 127,00 Euro
Note: gut

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11.

MiVue C512

Preis*: 59,00 Euro
Note: gut

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11.

TrueCam H5

Preis*: 129,00 Euro
Note: gut

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13.

Lamax C7

Preis*: 59,99 Euro
Note: befriedigend

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13.

Rollei DashCam 408

Preis*: 76,93 Euro
Note: befriedigend

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15.

MiVue C314

Preis*: 48,25 Euro
Note: befriedigend

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16.

iTracker GS6000-A12

Preis*: 126,67 Euro
Note: befriedigend

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17.

Apeman C570

Preis*: 31,99 Euro
Note: ausreichend

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18.

Aukey DR02 J 4k Dashboard Camera

Preis*: 89,99 Euro
Note: ausreichend

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*Preise: Stand 16.07.2020

Dashcam-Vergleichstest mit 7 Modellen (November 2019)

Sieben Dashcams ins Auto und los: Insgesamt sechs Stunden dauerte die Testfahrt.

Eins gleich vorweg: Einen Totalausfall gab es nicht im großen Dashcam-Test im November 2019, alle Dashcams machten einen soliden Job. Allerdings gab es zwei Fälle, in denen die digitalen Beweismittel eventuell verloren gegangen wären. Bei der Aukey DR02 J 4K wurden einige, eigentlich gesperrte, Videos überschrieben. Die iTracker GS6000-A12 fror zwischendurch ein, das Drücken des Notfallknopfes blieb in der Folge ereignislos. Außerdem gab's hin und wieder die Fehlermeldung "SD-Karte zu langsam". Dabei wurden die Vorgaben des Herstellers bei Auswahl des Speichermediums beachtet. Grund genug, um beide Modelle in der Kategorie "Bedienung" abzuwerten.
Alle anderen Dashcams speicherten die Aufnahmen einwandfrei – wenn auch einigen Kameras ein klar erkennbarer Knopf zur Sperrung der aktuellen Aufnahme fehlt (z. B. Truecam H5, Lamax T6). Die Bedienung der Dashcams klappte bei allen Testkandidaten weitgehend intuitiv. Praktisch: Die Autokameras sind in der Regel direkt einsatzbereit, es ist keine zeitaufwendige Einrichtung erforderlich. Manche bringen sogar eine App mit, sodass die Videos direkt auf dem Smartphone landen. Das ist praktisch, aber nicht unbedingt nötig – die Auswertung am PC klappt in der Regel genauso gut.

Bildqualität trennt die Spreu vom Weizen

In Sachen Bildqualität zeigten sich bei den Dashcams im Test deutliche Unterschiede. Lichttechnisch schwierige Situationen sind unter anderem starke Hell-Dunkel-Kontraste wie bei Sonnenschein oder entgegenkommenden Fahrzeuge in der Nacht. Hier zeigte sich, wer wirklich was auf dem Kasten hat: Einige Kameras (z. B. Transcend Drivepro 230) verfĂĽgen dafĂĽr ĂĽber den Aufnahmemodus WDR (Wide Dynamic Range), der Ăśber- oder Unterbelichtung bzw. ein Blenden vermeidet.
Das im Vergleich schwächste Bild lieferte ausgerechnet das Produkt von Kamera-Spezialist Rollei: Die Farben der Dashcam 408 sind wenig brillant, insgesamt wirkt das Bild selbst bei Tageslicht etwas dunkel. Tipp: Um die optimale Bildqualität zu erzielen, sollten Sie immer die höchstmögliche Auflösung Ihrer Dashcam wählen. Auch wenn diese unter Umständen nicht die optimalen 60 Bilder pro Sekunde ermöglicht. Viele Aufnahmen in geringerer Qualität (z. B. in Full HD bei der 4k-Dashcam) sind sehr unscharf und rauschen stark.

Nextbase ist klarer Testsieger

Einfaches Handling, gutes Bild, fairer Preis: Die Transcend Drivepro 230 ist Preis-/Leistungssieger.

Testsieger des Dashcam-Vergleichs ist die Nextbase GW 422 – mit einem Preis von rund 180 Euro gleichzeitig auch das teuerste Modell im Vergleich. Aber hier stimmt das Gesamtpaket: Die Bedienung ist einfach, die Bildqualität überzeugt, Zusatzfunktionen und Zubehör sind nützlich und durchdacht. Es gibt lediglich minimale Punktabzüge, da in der beiliegenden Anleitung Sicherheitshinweise zur Anbringung und Nutzung der Dashcam fehlen – und weil das Stromkabel beim Einstellen der Halterung im Weg ist. Die detaillierten Testergebnisse der einzelnen Dashcams finden Sie hier:

Die Ergebnisse des Dashcam-Tests!


So testet AUTO BILD Dashcams

Die Dashcams werden ausgepackt, bekommen ein Systemupdate und eine passende Speicherkarte. Dann geht's ab ins Auto und in den Straßenverkehr – bei verschiedenen Verkehrsverhältnissen, wechselnden Witterungen und unterschiedlichen Tageszeiten. Mehrere Stunden sind wir mit den Autokameras unterwegs und überprüfen, wie gut sie bedienbar sind – und ob sie den Fahrer gegebenenfalls mehr ablenken als unterstützen. Plus: Parkhaus-Session zum Test der Parkmodi (wenn vorhanden). Anschließend gibt's am PC eine Analyse der Videoqualität.

Stichworte:

Dashcam

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