Daytona: Prototypen-Klassiker
Heidfeld und Rast sind Siegkandidaten

Am letzten Januar-Wochenende startet wieder das 24-Stunden-Rennen von Daytona. In der Prototypen-Topklasse fahren zwei Deutsche um den Gesamtsieg.
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- Michael Zeitler
Das 24-Stunden-Rennen von Daytona ist inzwischen ein Klassiker. Es eröffnet die Prototypen-Langstrecken-Saison, auch wenn die LMP1-Fahrzeuge von Toyota und Porsche, die beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans um den Gesamtsieg fahren, nicht am Start stehen. Trotzdem schaut die Le-Mans-Szene gespannt auf Daytona. Das Rennen wird die Feuertaufe der neuen LMP2-Prototypen, die 100 PS mehr leisten als 2016 und damit deutlich schneller werden.
Mit Oreca, Dallara, Ligier und Riley gibt es nur noch vier Chassishersteller. Oreca machte beim Daytona-Test die bessere Figur. Bestzeit für das Team DragonSpeed, für das DTM-Neueinsteiger Loïc Duval, Nicolas Lapierre, Ben Hanley und Hendrik Hedman fahren. Auch das Rebellion-Team startet mit einem Oreca – und einer megastarken Fahrerpaarung: Nick Heidfeld, Sébastien Buemi, Stéphane Sarrazin und Neel Jani haben allesamt Formel-1-Erfahrung. Den Test schlossen sie als Dritte ab.

Auch René Rast pilotiert 2017 einen Prototypen
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In der GT-Klasse gab Ganassi Racing mit dem Ford GT den Ton an. Porsche hinkte beim Debüt des neuen Porsche 911 RSR noch hinterher und kam nicht über die letzten zwei Positionen hinaus.
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