DeLorean DMC-12: Tuning
V8 statt Fluxkompensator: Dieser DeLorean hat 700 PS
Eine Leistungssteigerung von über 430 Prozent! Dieser DeLorean ist nicht nur optisch brutal, das Coupé gehört zu den stärksten seiner Art.
Bild: AUTO BILD / Christian Goes
Der DeLorean DMC-12 ist nicht nur unter Autoliebhabern eine echte Ikone. Auch sehr viele andere Menschen kennen das Edelstahl-Coupé aus der Kultfilmreihe "Zurück in die Zukunft". Doch Autofans wissen, dass der DeLorean zwar sportlich und schnell aussieht, doch die Realität eine andere ist.

Der DMC-12 ist ohnehin ein sehr seltenes Auto – nur knapp 9000 Autos wurden produziert –, doch dieser ist ein Einzelstück!
Bild: YouTube/Larry Chen
Original verfügt der DMC über einen V6-Motor mit 2,9 Litern Hubraum und leistet 132 PS sowie 230 Nm maximales Drehmoment. Damit schafft das Coupé den Sprint auf Landstraßengeschwindigkeit aber gerade einmal in elf Sekunden – kein Knallerwert.
Fetter V8 mit zwei Turboladern
Das hat sich bei diesem Widebody-DMC definitiv geändert. Zwar sind keine Fahrwerte bekannt, doch die technischen Daten beeindrucken schon genug. Denn der DeLorean ist mit einem LS4 V8 von General Motors ausgestattet. Außerdem verfügt er über zwei Turbolader, die im Porsche-Style offen einsehbar am Heck platziert wurden. Mit diesem Set-up soll das amerikanische Coupé auf maximal 700 PS kommen – damit gehört der Wagen definitiv zu den stärksten DeLorean der Welt, der auch noch handgerissen ist. Und am Rande: Das entspricht einer Leistungssteigerung von knapp 430 Prozent!

Nicht zu übersehen: Die zwei Turbolader am 700 PS starken DeLorean.
Bild: YouTube/Larry Chen
Um zu sehen, dass an diesem DMC ordentlich Hand angelegt wurde, muss man aber nicht erst zum Heck des Autos schauen. Denn das Widebody-Kit ist schon auf einiger Entfernung zu erkennen.
Doch das Motto dieses Projekts war keinesfalls "Je fetter, desto besser", auch wenn man das bei der Karosserie und dem Motor denken könnte. Nein, es kommt auch auf die Details an. Das Nummernschild ist beispielsweise ein Replikat aus dem zweiten Teil von "Zurück in die Zukunft".
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