Pizzaboten in langweiligen Serienwagen oder auf schnöden Rollern? Nie wieder. "Dominos's Pizza" und die Autodesign-Community "Local Motors" suchen den Pizza-Flitzer schlechthin – per Designwettbewerb. Extra für diesen rief man sogar eine neue Autoklasse ins Leben, das UDV (Ultimate Delivery Verhicle), auf deutsch etwa: das ultimative Lieferfahrzeug.
Das UDV soll den lieblosen Transport des Fast-Food-Renners beenden. Der ist in der Tat trostlos. In Kartons und Warmhalte-Taschen verpackt, fliegen die leckeren Pizzen auf dem Beifahrersitz des Pizzamobils herum. Oder liegen in simplen Kisten auf dem Sozi eines Rollers. Das UDV kann mehr. Es hat neben praktischen Maßen extra Staufächer für Pizzen, Salate und Getränke. Für Navigation und Kommunikation sorgt ein 10-Zoll-Fahrer-Info-System. Abgesehen von ein paar Vorgaben von Domino's Pizza sind der Kreativtät der Wettbewerbsteilnehmer keine Grenzen setzt.

Liefer-Duell: Lambo gegen Roller

Das Ringen ums beste Pizzamobil findet in Etappen statt. Auf Papier werden erste Skizzen von Karosserie, Staufächern und der Innenausstattung kreiert – aus denen später ein 3-D-Computermodell entsteht. Das Gewinnerfahrzeug wird per Abstimmung ermittelt und soll dann als Prototyp gebaut werden. Der Designwettbewerb ist insgesamt mit 20.000 US-Dollar dotiert. Allein 10.000 US-Dollar bekommt der Sieger, am Prototypen darf er ebenfalls mitarbeiten. Die schlechte Nachricht für Pizza-Fans in Deutschland: Zu sehen bekommen sie das UDV im Einsatz nicht, es ist zunächst nur für die USA vorgesehen.