Deutsche Tourenwagen Masters 2007
Der Box(en)kampf

Fixe Teamarbeit: 16 Mechaniker erledigen den Boxenstopp. Drei wechseln ein Rad (Nr. 1, 2, 3). Der Tankwart (Nr. 4) kippt Benzin nach. Ein TV-Kameramann (Nr. 5) filmt hautnah. Der Einweiser (Lollipop-Mann), der Kollege am zentralen Pressluft-Wagenheber, der mit dem Feuerlöscher und drei Nr.-3-Männer sind nicht im Bild.
- Katrin Wolff
Ratter, rumpel, ruckel. Ein Zischen, ein Knall noch und los. Mit quietschenden und qualmenden Rädern rast der Renner weiter. Vier Sekunden hat das Reifenwechseln und Tanken an der Box gedauert. In dieser Zeit können wir Normalmenschen gerade mal eine Nummer ins Handy tippen. Ganz klar: Die schnellsten Stopps im Motorsport macht die DTM. Der Schnellservice in der ersten Deutschen Tourenwagen-Liga ist der pure Adrenalinkick. 100 Handgriffe in vier Sekunden. 16 Mechaniker wuseln ums Auto. Jeder hat da exakt seinen Job. Anders als in der Formel 1 wird ein DTM-Auto mit Luftdruck statt mit Hebel- und Armkraft aufgebockt. Dabei schießen drei zehn Zentimeter hohe Stempel aus dem Wagenboden.
In der Formel 1 dauert es zwei Sekunden länger

Bild: Werk
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