Die günstigsten Modelle
Die Typklassen-Meister

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Wer um den Kosten-Cup mitspielen will, braucht die richtigen Autos im Team. Darauf müssen Sie bei der Mannschaftsaufstellung achten.
Autos mit günstigen Typklassen: A–M
In den Top-Ligen des Automobils gibt es viele Spielmacher: den schnellsten, den größten, den teuersten. Und es gibt die Kosten-Champions. Die Wasserträger, ohne die nichts läuft – die aber für kleines Geld auflaufen. In Sachen Autoversicherung sind das die Typen mit den günstigen Versicherungseinstufungen, den Typklassen. Was die Versicherung für ein Automodell kostet, ist je nach Versicherer unterschiedlich. Denn jeder kalkuliert seine Beiträge anders.
Doch eine Grundlage ist bei allen gleich: die Typklassen der Automodelle. Mit denen legen die Versicherungen einheitlich jedes Jahr fest, welche Modelle welches Crash- und Kostenrisiko aufweisen. Je zahlreicher und höher die verursachten Schäden durch ein Modell, desto schlechter dessen Einstufung. Und desto höher die Prämien dafür in Haftpflicht, Voll- und Teilkasko. Deshalb fangen sich beliebte Einsteigerautos oft hohe Typklassen ein, denn Anfänger verursachen mehr Blechschäden als erfahrenere Lenker.
So erklärt sich etwa die relativ hohe Einstufung des VW Golf II (Haftpflicht 18, bei 75 PS). Er ist wegen seiner niedrigen Gebrauchtpreise billig in der Anschaffung, zudem günstig in der Wartung – und deshalb ein angesagtes Anfängerauto. Günstige Typklassen haben dagegen fast immer neue Modelle mit mäßiger Motorisierung, wie zum Beispiel der VW Fox 1.2 mit 55 PS (HPF 14, VK 12, TK 16).
Doch eine Grundlage ist bei allen gleich: die Typklassen der Automodelle. Mit denen legen die Versicherungen einheitlich jedes Jahr fest, welche Modelle welches Crash- und Kostenrisiko aufweisen. Je zahlreicher und höher die verursachten Schäden durch ein Modell, desto schlechter dessen Einstufung. Und desto höher die Prämien dafür in Haftpflicht, Voll- und Teilkasko. Deshalb fangen sich beliebte Einsteigerautos oft hohe Typklassen ein, denn Anfänger verursachen mehr Blechschäden als erfahrenere Lenker.
So erklärt sich etwa die relativ hohe Einstufung des VW Golf II (Haftpflicht 18, bei 75 PS). Er ist wegen seiner niedrigen Gebrauchtpreise billig in der Anschaffung, zudem günstig in der Wartung – und deshalb ein angesagtes Anfängerauto. Günstige Typklassen haben dagegen fast immer neue Modelle mit mäßiger Motorisierung, wie zum Beispiel der VW Fox 1.2 mit 55 PS (HPF 14, VK 12, TK 16).
Autos mit günstigen Typklassen: M–V
Aber auch ein teures Modell mit viel mehr Dampf unter der Haube kann niedrig eingestuft sein, weil meist ältere Halter mit diesen Autos nur relativ wenig Schäden anrichten. Ein Beispiel ist das neue Audi A4 Cabrio 3.0 mit 220 PS. Es rangiert, wie der VW Fox, in der Haftpflichtklasse 14. In Voll- und Teilkasko ist es dagegen mit den Klassen 21 und 29 wesentlich höher eingestuft, weil ein größeres Wertrisiko abzudecken ist.
Das Sparen sollte also schon mit der Wahl eines günstig eingestuften Modells beginnen. Das gilt besonders für Fahranfänger, die ohnehin mit deftigen Prämien rechnen müssen.
Das Sparen sollte also schon mit der Wahl eines günstig eingestuften Modells beginnen. Das gilt besonders für Fahranfänger, die ohnehin mit deftigen Prämien rechnen müssen.
Die Beitragssätze
Nach dem aktuellen Typklassensystem, das für alle neuen Verträge oder bei Vertragsänderungen gilt, reichen die Klassen in der Haftpflicht von 10 bis 25, in der Vollkasko von 10 bis 34 und in der Teilkasko von 10 bis 33. Mit der Beitragstabelle lassen sich die Unterschiede beispielhaft kalkulieren. Auch wenn die Typklassen jedes Jahr überprüft und bei Bedarf verändert werden, behalten die meisten Modelle ihre – oder ähnliche – Klassen. Ausreißer mit Sprüngen nach oben sind selten.
Die günstigste Haftpflichtklasse 10 gilt praktisch nur für Oldies. Kein Wunder, hüten die Halter doch ihre Schätzchen. Ob Käfer, Ente, Isetta oder Trabant – günstiger geht's nicht. Ab Klasse 12 tauchen moderne Modelle auf. Die günstigsten Neuwagen mit den Haftpflichtklassen 12, 13 und 14 finden sich in den Tabellen. Wenn dazu auch die Kaskoklassen stimmen, sind es Kandidaten für das Endspiel um den Kosten-Cup.
Die günstigste Haftpflichtklasse 10 gilt praktisch nur für Oldies. Kein Wunder, hüten die Halter doch ihre Schätzchen. Ob Käfer, Ente, Isetta oder Trabant – günstiger geht's nicht. Ab Klasse 12 tauchen moderne Modelle auf. Die günstigsten Neuwagen mit den Haftpflichtklassen 12, 13 und 14 finden sich in den Tabellen. Wenn dazu auch die Kaskoklassen stimmen, sind es Kandidaten für das Endspiel um den Kosten-Cup.
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