Diese AMG-Modelle fliegen bald aus dem Programm
Zu laut für die Zukunft: Mercedes-AMG muss Modelle streichen

Bald zu laut: Der GLC 63 S E Performance von Mercedes-AMG soll nur noch bis Mai 2026 produziert werden.
Bild: Mercedes-Benz AG
- Raphael Schuderer
Für Fans von sattem Motorklang fallen bald einige Automodelle weg, so will es die internationale Richtlinie UN-R51.03 der Vereinten Nationen. Die Lärmrichtlinie regelt, wie laut Autos sein dürfen. Ab dem 1. Juli 2026 treten neue Vorschriften in Kraft. Folge: Einige Autos sind dann lauter als erlaubt und dürfen nicht mehr verkauft werden. Auch betroffen: der Sportwagen-Hersteller Mercedes-AMG.
Das Unternehmen hat nun auf die kommenden Vorschriften reagiert und informierte seine Verkäufer, dass einige beliebte Modelle bald auslaufen. So berichtet das Mobilitätsportal Elektroauto-News und beruft sich auf ein internes Schreiben an die Händler.
Folgende Mercedes-AMG-Modelle betroffen
Angeblich von der Streichung betroffen: die Modelle C 43, GLC 43 und GLA 35. Diese Baureihen sollen nur noch bis Februar 2026 produziert werden. Für die Plug-in-Hybride C 63 S E Performance und GLC 63 S E Performance sei ein Produktionsstopp im Mai 2026 geplant. Der GLA 45 S 4Matic+ sei vorerst nicht betroffen.

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Bild: Mercedes
Im Schreiben an die Händler heißt es weiter: "Bitte stellen Sie sicher, dass für die genannten auslaufenden Baumuster keine Aufträge mehr für den Zeitraum nach dem Auslauf angenommen werden."
AUTO BILD hat bei Mercedes-AMG zum Inhalt des Schreibens nachgefragt: "Wir beteiligen uns grundsätzlich nicht an Spekulationen zu unserem Modell-Portfolio", heißt es dort von einem Sprecher. Ein Dementi klingt anders …
AMG bleibt sportlich – aber leiser
Auch die Tuning-Marke von Mercedes muss sich also an die neuen Gegebenheiten in der Autowelt anpassen. Mercedes-AMG kündigt passenderweise in diesem Zusammenhang an, dass das Unternehmen "die umfangreichste Produktoffensive seiner Geschichte einleiten" werde.
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