DTM 2008
Mercedes jagt Audi

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Audi geht mit neuem Auto und alten Zielen in die Saison. Die Truppe mit dem Stern auf dem Karbon startet als Herausforderer. Hier die Neuerungen und der DTM-Check von AUTO BILD MOTORSPORT.
Am kommenden Wochenende beginnt das Deutsche Tourenwagen Masters mit dem Lauf in Hockenheim. Nicht neu: der alte Zweikampf Audi gegen Mercedes. Neu aber ein Teil des Regelwerkes. In der Saison 2008 sollen folgende Vorgaben die Rennen noch spannender machen: • Boxenstoppfenster: Das Rennen über ca. 160 km bzw. 60 Minuten wird in Drittel unterteilt. Beide Pflichtboxenstopps müssen im zweiten Renndrittel absolviert werden. • Gewicht: Basisgewicht für die drei Jahrgänge: 2008er-Modell 1050 kg, 2007er 1040 kg, 2006er 1030 kg. Das Gewicht der 2006er-Autos kann nach zwei Rennen noch einmal angepasst werden. Handicapgewichte werden wieder in Fünf-Kilo-Schritten vergeben. • Strafen: Teamorder ist verboten. Neu ist eine Boxenstoppstrafe. Bei der muss vor dem Stopp am Boxeneingang die Strafzeit abgesessen werden. • Warm-up: Die Einrollrunden (Sonntag, 13. April 2008) finden von 13.05 Uhr bis 13.15 Uhr statt.
Das große Fahrer-Barometer
In der Bildergalerie stellen wir alle DTM-Fahrer vor und bewerten ihre Aussichten in der kommenden Saison. Einige Düsseldorfer Impressionen gibt es auch noch zu sehen: In unserer großen Video-Show liefern wir 15 Interviews mit den DTM-Piloten sowie die schönsten Szenen von den Tests in Oschersleben und der DTM-Präsentation in der Nordrhein-Westfälischen Landeshauptstadt.
Der AUTO BILD MOTORSPORT DTM-Check
Audi: Rein optisch sieht das Flügel-Konstrukt am hinteren Radhaus schon revolutionär aus. Doch auch unterhalb der neuen Silhouette des Audi A4 – passend zum Modellwechsel in der Serie – haben die Ingenieure weiter getüftelt. Vor allem die Reduzierung des Gewichts spielte eine wichtige Rolle. Dabei hat der Titelverteidiger den Schwerpunkt seines neuen DTM-Renners weiter absenken können. Auch das Leergewicht wurde reduziert. Ein "nacktes" DTM-Auto wiegt mittlerweile nur noch rund 900 Kilo. So sind die Ingenieure flexibler beim Verteilen der Gewichte im Auto. Können diese für eine optimale Balance auf den unterschiedlichen Strecken entsprechend platzieren. Bei den Tests in Mugello und Oschersleben konnten die Techniker das schon einmal probieren. "Zu 80 Prozent haben wir das erledigt, was wir wollten", lautet das Fazit von Jo Hausner, Leiter Gesamtfahrzeug bei Audi Sport. Es bleibt also noch Spielraum nach oben.
Mercedes: Die aktuelle Mercedes C-Klasse ist eine Weiterentwicklung auf Basis des 2007er-Modells. Das holte gleich in der Einstiegssaison sieben Siege. So überarbeiteten die Stern-Ingenieure nochmals die Aerodynamik. Ergebnis: veränderte Luftführung am vorderen Radhaus, Zusatzflügelchen kurz vorm Hinterrad und ein weniger steil ansteigender Endflügel am Diffusor. "Bei den Tests arbeiten wir jetzt nur noch am Feintuning", erklärt HWA-Technikchef Gerhard Ungar. Denn seit der Homologation am 1. März 2008 darf nicht weiterentwickelt werden. "Am liebsten möchte man immer weiter machen. Aber wir sind da, wo wir sein müssen", sagt Ungar.
Die Rivalen im Vergleich
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