DTM: 2017 nur 18 Autos
Mercedes kündigt Mücke und ART

Jetzt ist es offiziell: Das Feld der DTM besteht 2017 nur noch aus 18 Autos. Mercedes trennt sich im Zuge der Neuordnung sogar ganz von Mücke und ART.
Bild: Picture-Alliance
- Michael Zeitler
Die DTM ordnet sich neu! AUTO BILD MOTORSPORT erfuhr exklusiv: Jetzt steht fest, dass Deutschlands beliebteste Tourenwagebserie ab 2017 nur noch mit 18 Autos fährt, das sind pro Hersteller zwei weniger. Dies hat ein Sprecher der DTM-Dachgesellschaft ITR AUTO BILD MOTORSPORT bestätigt.
Erdbeben auch bei Mercedes: Nach ABMS-Informationen haben die Stuttgarter den Einsatzteams Mücke Motorsport und ART Grand Prix gekündigt. Der Einsatz der sechs Daimler-Boliden soll ab 2017 zentral von HWA durchgeführt werden.

Peter Mückes Team ist 2017 nicht mehr in der DTM
Auch das Team ART Grand Prix wird ab 2017 nicht mehr dabei sein. Die von Frederic Vasseur gegründete französische Mannschaft war erst 2015 als drittes Mercedes-Einsatzteam in die DTM eingestiegen.
DTM-Einsatzleiter Ulrich Fitz auf ABMS-Nachfrage: „Nachdem nun final entschieden ist, dass die Hersteller in der DTM 2017 mit sechs Einsatzfahrzeugen starten werden, haben wir für unser Team verschiedene Umsetzungs-Szenarien untersucht. Letztendlich sind wir zur Entscheidung gekommen, dass HWA in der kommenden Saison alle sechs Fahrzeuge zentralisiert einsetzen wird.“

Das Starterfeld der DTM wird auf 18 Autos reduziert
Audi wird mit allen drei Teams Abt, Phoenix und Rosberg weitermachen. „Wir freuen uns auf gutes Racing auf bezahlbarem Niveau“, so ein Audi-Sprecher. Bei BMW (derzeit vier Teams) steht MTEK vor dem Aus. Die Truppe dürfte dafür mit BMW in die WEC wechseln.
DTM-Boss Hans Werner Aufrecht sieht in der Reduzierung des Starterfeldes indes kein Problem. Im Gegenteil: „Es sind ja die letzten sechs Autos, die wegfallen, nicht die ersten sechs. Für mich ist es ganz wichtig, dass die geplanten Schritte funktionieren. Wir wollen die Aerodynamik reduzieren, mehr Leistung und einen Reifen mit Abbau haben. Dann spielt alles andere gar keine Rolle. Wir müssen die Zuschauer wieder faszinieren“, so Aufrecht im Interview mit AUTO BILD MOTORSPORT.
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