Das Konzept hat sich bewährt. Nach den Gaststarts von Mattias Ekström, Alessandro Zanardi und Sébastien Ogier 2018 will DTM-Chef Gerhard Berger auch 2019 an Gaststarts festhalten. Gegenüber ABMS erklärt er: „Eigentlich war vorgesehen, dass es wieder einen Gaststarter pro Hersteller geben wird. Wir werden aber noch einmal besprechen, ob wir es tatsächlich doch öfter machen. Wir müssen nur aufpassen, fahrerisch nicht in den Durchschnitt abzudriften.“
Paffett
Wird Paffett 2019 einen Gaststart absolvieren?
Ein Gaststarter bietet sich bereits an: Meister Gary Paffett. Nach dem Mercedes-Ausstieg wechselt er eigentlich mit HWA in die Formel E, würde aber gern 2019 einen DTM-Lauf bestreiten. Paffett: „Ich habe das nach Hockenheim schon Uli Fritz gegenüber erwähnt, dass ich im nächsten Jahr einen Gaststart machen will. Er hat darüber nachgedacht, aber vielleicht auch nicht... Aber ich glaube, wenn ich genug Druck mache, kann etwas Gutes passieren.“
Die DTM hat bereits die neuen Autos getestet. Bilder und Impressionen von den Testfahrten: 
Der Grund, warum Paffett unbedingt noch mal DTM fahren will, hat weniger damit zu tun, dass er seine Bilanz von 169 Rennen und 22 Siegen aufbessern muss. Sondern: Er durfte noch nie ein Auto mit der Startnummer eins pilotieren! „Ich finde es selbst unglaublich, dass ich noch nie ein Auto mit der Startnummer 1 gefahren bin, weil ich nach dem Meistertitel nie in der gleichen Serie geblieben bin. Ganz egal, ob es der Kartsport war oder Formelserien.“