BMW-Pilot Timo Glock liegt in der Tabelle zwar vorn, unter den ersten fünf der DTM-Gesamtwertung befinden sich mit Gary Paffett, Pascal Wehrlein und Lucas Auer allerdings gleich drei Sternfahrer. Brisant: Die Freunde Wehrlein und Auer liegen punktgleich auf Rang drei. Und jetzt kommt am nächsten Wochenende (18.-20. Mai) der Lausitzring! Ausgerechnet die Strecke also, auf der Wehrlein und Auer jeweils ihr erstes DTM-Rennen gewinnen konnten. Wehrlein siegte dort 2014, Auer 2016.
Zwei Freunde im Kampf um Siege und Titel. Beide kennen sich schon aus gemeinsamen Tagen im Kart – und 2015 half Wehrlein Auer in der DTM Fuß zu fassen. „Pascal hat damals den Ton im Team angegeben“, erinnert sich der Neffe von Gerhard Berger. „Also wollte ich so gut wie möglich im Windschatten sein, damit ich viel lerne.“
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Heute fahren beide auf Augenhöhe – aber leider ohne Funkverbindung im Rennen. „Ich fände es cool, wenn wir Fahrer untereinander sprechen könnten“, scherzt Wehrlein. „Ich würde Lucas Witze erzählen, damit er zum Beispiel vergisst zu bremsen.“ Auer kontert: „Ich würde nicht zulassen, dass er mich nervös macht. Ich würde ihn die ganze Zeit zulabern.“ 
Drei Mercedes-Eisen im DTM-Feuer; ist das wirklich gut? Wehrlein: „Kann sein, muss aber nicht. Es kann auch Rennen geben, wo wir uns gegenseitig Punkte wegnehmen. Da müssen wir aufpassen. Es kann aber auch ein Vorteil sein, weil man sich pusht und mehr aus dem Auto rausholt.“
Nach ihrer Zeit bei der DTM können sich beide einen Start in der Formel E vorstellen, in die Mercedes 2019 einsteigt. „Auf jeden Fall ist die Formel E eine Option, weil sie eine der wenigen professionellen Motorsportserien weltweit ist“, sagt Ex-DTM-Champion Wehrlein. Auer stellt klar: „Ich bin für alles offen, auch für die Formel E.“
Nach dem Mega-Duell: Das sagen Glock und Paffett
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Von

Michael Zeitler
Bianca Garloff