David Schumacher (20) ist in der DTM angekommen. Der Sohn von Ralf Schumacher hat in Portimao seinen ersten Test als DTM-Stammpilot unter die Räder genommen.
2022 wird er als Teamkollege von Meister Max Götz und Gerhard Bergers Neffe für das Mercedes-AMG-Team Windward an den Start gehen. Auf der Rennstrecke in Portugal steigt Ende April/Anfang Mai auch der Auftakt der DTM-Saison.
„Die Testfahrten hier in Portimao haben mich sehr weitergebracht“, sagt Schumacher. „Ich konnte das Team, die Strecke und das Auto kennenlernen. Im Mercedes-AMG Team Winward Racing fühle ich mich sehr gut aufgehoben, ich wurde von allen sehr herzlich aufgenommen. Ich spüre mit jedem Kilometer mehr, wie man mit dem GT3-Auto fahren muss, um schnell zu sein, wobei mir die vielen Tipps von Luggi und Max eine große Hilfe sind.“
David Schumacher hat seinen ersten Test als DTM-Fahrer absolviert.

Drei Tage lang spulte Schumi IV ein intensives Programm im GT3-Mercedes-AMG ab. „Wir haben alles simuliert - Qualifying mit neuen Reifen und wenig Gewicht, Longruns mit anfangs viel Benzin und abbauenden Reifen“, verrät er. „Dazu die Performance-Boxenstopps, bei denen es darauf ankommt, seinen Standplatz zentimetergenau anzufahren.“
Bislang ging David Schumacher in der Formel 3 an den Start, holt dort 2021 in Spielberg einen Sieg. Die DTM ist eine ganz andere Welt.
„Die DTM ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit, bei der viele Details passen müssen, um erfolgreich zu sein“, räumt der Deutsche ein. „Deswegen werde ich bis zum Saisonauftakt jede Gelegenheit nutzen, um so viele dieser Details abzuarbeiten.“
Winward-Teamchef Christian Hohenadel zeigt sich bereits zufrieden mit seinem Neuzugang: „Für David ging es darum, sich an den Mercedes-AMG GT3 und den Algarve Circuit zu gewöhnen. Wir haben mit ihm das volle Programm absolviert - Quali-Simulationen, Longruns, Boxenstopps. David hat gute Fortschritte gemacht, der Speed ist auf jeden Fall da.“

Von

Bianca Garloff