DTM: Ekström im Interview
„Würde gerne mit Titel abtreten"

DTM-Star Mattias Ekström spricht mit AUTO BILD MOTORSPORT über den Audi RS 5 DTM, Lucas Auer und über Verbesserungen für die DTM.
Bild: Hersteller
Herr Ekström, warum holen Sie 2017 Ihren dritten DTM-Titel?
Mattias Ekström (39): Weil es ja wohl endlich mal an der Zeit ist (lacht). In dieser Saison habe ich schließlich mein zehnjähriges Jubiläum.
Was macht den Audi RS 5 DTM so stark?
Der geringe Reifenverschleiß im Rennen. Ich beherrsche das Reifenmanagement ganz gut, und das Auto kann das auch. Ich wünsche mir noch etwas mehr Qualifying-Performance, aber daran arbeiten wir.
Sie reisen als Spitzenreiter zu den Rennen nach Zandvoort. Verändert sich dadurch Ihre Herangehensweise?

Der erste Verfolger von Mattias Ekström: Lucas Auer
Ihr ärgster Mercedes-Verfolger in der Tabelle heißt Lucas Auer (22). Überrascht Sie das?
Nein, überhaupt nicht. Er ist eines der größten Talente, die ich je in der DTM gesehen habe. Ich glaube, dass er sein letztes Jahr in der DTM fährt. Ich kann nicht glauben, dass es für ihn nicht in der Formel 1 weitergeht.
Wie viel Spaß macht Ihnen die neue DTM?
Die Änderungen waren super, aber Ärger um die Performance-Gewichte machen keinen Spaß.
Was muss die DTM noch verbessern?
Wir brauchen 200 PS mehr und 400 Prozent weniger Abtrieb. Wir fahren wie auf Schienen, das begeistert die Leute nicht. Die Autos müssen wieder schwieriger zu fahren sein.
Wäre ein dritter Titel ein perfekter Anlass für einen Abschied aus der DTM?
Auf der einen Seite würde ich gerne so abtreten. Aber wenn dann die Autos kommen, von denen ich meine ganze Karriere träume, würde es mich schmerzen, vor dem TV zu sitzen und zu sehen, wie alle anderen mit 800-PS-Boliden rumfahren.
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