DTM: Rast gewinnt in Zandvoort
Rast sorgt für Audi-Befreiungsschlag

Audi feiert durch Rene Rast im zehnten Saisonrennen den umjubelten ersten Sieg. Mercedes dominiert den Titelkampf.
Rene Rast kann sein Glück kaum fassen. Ein Audi-Sieg? Ja, tatsächlich: Der RS 5 DTM kann noch Rennen gewinnen. Der Bolide, der 2017 alle Titel abräumte und 2018 bislang hinterherfährt, meldet sich zurück. Dank einer starken Strategie, viel Können und etwas Glück holt sich Champion Rast beim zehnten Saisonrennen in Zandvoort den ersten Sieg des Jahres. Er gewinnt vor Tabellenführer Gary Paffett im Mercedes.
DTM: So lief Tag 1
Rast ist die Erleichterung deutlich anzusehen. „Das war eine gigantische Strategie. Ich hätte nicht gedacht, dass wir so eine Pace haben. Das ist definitiv eine Befreiung. Gary war brutal schnell und mit einem Sieg habe ich nicht unbedingt gerechnet.“ Und dann auch noch in Zandvoort. An der niederländischen Nordseeküste hatte vor zwei Jahren sein DTM-Märchen begonnen, als er zunächst kurzfristig als Ersatz einsprang, dadurch sein Stammcockpit eroberte und 2017 zum Titel raste.

Gary Paffett ist der Führende in der Meisterschaft
Sieg hin oder her: In der Gesamtwertung sieht es für Audi durch den Sieg nicht sehr viel besser aus. Der Zweitplatzierte Paffett setzt sich weiter ab. Er hat nach zehn von 20 Rennen 148 Punkte auf dem Konto und führt deutlich vor seinem Teamkollegen Paul di Resta (121). Hinter dem Spitzenduo klafft bereits eine kleine Lücke. Timo Glock folgt mit 101 Punkten vor seinem BMW-Teamkollegen Marco Wittmann (98). Dahinter liegen in Mortara (97) und Auer (89) zwei weitere Mercedes-Fahrer.
Und Rast? Rangiert mit 49 Punkten auf Platz neun. Kommt jetzt noch ein Angriff im Titelkampf? Immerhin nähert sich der Audi der enteilten Konkurrenz von der Performance her so langsam an. Rast wiegelt ab: „Sag niemals nie, aber realistisch gesehen ist das ausgeschlossen.“
Ergebnis Zandvoort Sonntagsrennen
1. René Rast (Rosberg-Audi)
2. Gary Paffett (HWA-Mercedes)
3. Paul di Resta (HWA-Mercedes)
4. Philipp Eng (RMR-BMW)
5. Augusto Farfus (RMG-BMW)
6. Pascal Wehrlein (HWA-Mercedes)
7. Nico Müller (Abt-Audi)
8. Edoardo Mortara (HWA-Mercedes)
9. Lucas Auer (HWA-Mercedes)
10. Timo Glock (RMR-BMW)
Fahrerwertung
1. Gary Paffett (GB) 148
2. Paul di Resta (GB) 121
3. Timo Glock (D) 101
4. Marco Wittmann (D) 98
5. Edoardo Mortara (CH) 97
6. Lucas Auer (A) 89
7. Philipp Eng (A) 67
8. Pascal Wehrlein (D) 65
9. René Rast (D) 49
10. Bruno Spengler (CAN) 43
1. René Rast (Rosberg-Audi)
2. Gary Paffett (HWA-Mercedes)
3. Paul di Resta (HWA-Mercedes)
4. Philipp Eng (RMR-BMW)
5. Augusto Farfus (RMG-BMW)
6. Pascal Wehrlein (HWA-Mercedes)
7. Nico Müller (Abt-Audi)
8. Edoardo Mortara (HWA-Mercedes)
9. Lucas Auer (HWA-Mercedes)
10. Timo Glock (RMR-BMW)
Fahrerwertung
1. Gary Paffett (GB) 148
2. Paul di Resta (GB) 121
3. Timo Glock (D) 101
4. Marco Wittmann (D) 98
5. Edoardo Mortara (CH) 97
6. Lucas Auer (A) 89
7. Philipp Eng (A) 67
8. Pascal Wehrlein (D) 65
9. René Rast (D) 49
10. Bruno Spengler (CAN) 43
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