DTM: Wehrlein auf Podest
„Sekt schmeckt immer noch gleich“

Pascal Wehrlein ist zurück auf dem Treppchen in der DTM. Im Gespräch mit AUTO BILD MOTORSPORT erklärt er, wieso er Philip Eng trotz Abdrängen keinen Vorwurf macht.
- Michael Zeitler
Das hat ja nicht lange gedauert, bis der DTM-Meister von 2015 bei seinem Comeback wieder auf dem Treppchen stand! Im vierten Anlauf wird Pascal Wehrlein heute am Lausitzring Dritter. „Das fühlt sich immer noch so an wie vor drei Jahren“, sagt er. „Auch der Sekt schmeckt immer noch gleich.“
Zu Beginn des Rennens greift er sogar nach der Spitze, attackiert BMW-Pilot Philip Eng. Der Österreicher drängt Wehrlein ab, Paffett schlüpft durch – und siegt anschließend. „Das hat aber keine Rolle gespielt“, gibt sich Wehrlein im Gespräch mit ABMS ruhig. „Er hat mich zwar etwas rausgedrückt, aber das soll kein Vorwurf sein. Ich hätte es an seiner Stelle ganz genauso gemacht. Gary hätte ich heute eh nicht halten können – der war einfach schneller.“

Das Duell mit Eng öffnete die Tür für Paffett
Sein Ziel vor der Saison: Zu Beginn der Saison nicht zu viel Boden zu verlieren. Aktuell ist er Gesamt-Dritter, 33 Punkte hinter Timo Glock. Das hat also schon mal geklappt. Wehrlein: „Generell bin ich bisher zufrieden. Das Qualifying heute war das erste, mit dem ich zufrieden war. Die Leistungskurve zeigt klar nach oben und ich hoffe, dieser Trend hält an. Künftig will ich in beiden Rennen so viele Punkte holen und um Rennsiege fahren.“
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