Mit dem Rennwochenende am Norisring erlebt die DTM am Wochenende ihren ersten Saisonhöhepunkt (Sa/So, 13 Uhr, Sat.1). Für den zweimaligen Meister Marco Wittmann ist das ein Heimspiel – er wohnt nur 15 Kilometer von der Rennstrecke entfernt. „Da bekommt man mehr Unterstützung, der Hype ist größer, auch die Aufmerksamkeit“, sagt der 29-Jährige in der aktuellen Ausgabe von AUTO BILD MOTORSPORT, seit heute (4. Juli), als Heft in AUTO BILD im Zeitschriftenhandel.
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DTM
Marco Wittmann freut sich auf sein Heimspiel
Nicht nur wegen des Heimspiels ist der Norisring für Wittmann etwas Besonderes. So beschreibt er: „Es ist ein echtes Spektakel mit einer geilen Biergarten-Stimmung. Die Zuschauer sind so nah wie an keiner anderen Rennstrecke. Ich liebe diese Fannähe. Rein technisch brauchst du eine gute Traktion, einen hohen Topspeed, eine starke Bremse.“
Im Interview äußert sich Wittmann auch ausführlich über die jüngsten Ideen, die DTM auf Elektro- oder Hybridautos umzusatteln. „Ich denke nicht, dass ein Hybridsystem die Fans stören würde“, sagt er. „Man muss nur schauen, dass es nicht darauf hinausläuft, dass man Energie sparen muss.“
Wittmann wünscht sich zudem weitere Hersteller in der DTM: „Alfa Romeo und Opel wären genial, da gibt es sicher noch viele Fans von früher. Und ein, zwei Japaner. Die haben die gleichen Autos wie wir, das wäre also nicht unrealistisch.“

Von

Andreas Reiners
Michael Zeitler