Kommt die Nachkommastelle ins Spiel, kann es im Punkt Zuladung niemand mit dem Stevens E-Triton aufnehmen. Nur fürs Protokoll: 150,7 Kilogramm. Wow! Davon dürfen allerdings nur 25 Kilogramm auf den Gepäckträger entfallen.
Eine exzellente Wahl sind die MT5-Bremsen von Magura, die nicht nur überragende Werte auf dem Prüfstand abliefern, sondern auch in der Praxis überzeugen. Bremsleistung ist das eine, aber wohl noch entscheidender ist, wie sich die starken Vierkolber dosieren lassen. Auch beim Antrieb hat der Hersteller aus Hamburg hoch oben ins Regal gegriffen und Boschs Performance Line CX genommen. 85 Newtonmeter und gute bis sehr gute Werte auf dem Prüfstand sind das Ergebnis. Die Reichweite liegt etwa bei 85 Kilometern.

Technische Daten

Technische Daten
Rahmen
Aluminium mit Suntour-Federgabel
Motor/Akku
Bosch Performance Line CX/Bosch, 625 Wattstunden
Schaltung
Shimano Deore XT, 12-Gang-Kettenschaltung
Bremsen
Magura MT5, hydraulische Scheibenbremsen, 180/180 Millimeter
Bereifung
Schwalbe Marathon E-Plus, 60 Millimeter
Gewicht
29,3 Kilogramm
Zulässiges Gesamtgewicht
180 Kilogramm
Preis
4.699 Euro

Mit 12-Gang-Kettenschaltung ausgestattet

Auffällig ist Stevens Faible für Kettenschaltungen. Die Antriebsform macht das Rad einerseits wartungsanfälliger, sorgt aber im Gegenzug für die direkteste Kraftübertragung. Zudem stehen im Falle der Deore XT von Shimano zwölf Gänge bereit.
Die massive Bauweise von Steuer- und Unterrohr erfüllt ihren Zweck, wird aber keinen Schönheitspreis gewinnen. Das den Rahmen verstärkende Verbindungsstück oberhalb des Tretlagers kann praktischerweise als Tragegriff zweckentfremdet werden – schmale Finger vorausgesetzt.

Wertung: Stevens E-Triton Plus

Wertung: Stevens E-Triton Plus
Maximale Zuladung
★★★★★★★★★★
Reichweite
★★★★★★★★☆☆
Uphill-Stresstest
★★★★★★★★★★
Maximale Unterstützung
★★★★★★★★★☆
Bremsen
★★★★★★★★★★
Ausstattung
★★★★★★★★★☆
Fahrspaß
★★★★★★★★☆☆
Design
★★★★★★★☆☆☆
Punkte
71
Note
1,4
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