Das Design eines Autos folgt nicht nur seiner Funktion. Es ist immer auch die Verbindung von Tradition und Moderne, von sich weiterentwickelnden Standards und Technologien. Weiterentwickelt hat sich auch Mazda: Mit dem CX-60 wagen sich die Japaner nun erstmals ins Haifischbecken des SUV-Premiumsegments vor. Für uns Grund genug, in einer gemeinsamen Aktion mit Mazda mit einem CX-60-Designer und einer Leserin ganz genau hinzuschauen.

Die Design-Highlights des Premium-SUV

Leseraktion Mazda CX-60
Mit dem CX-60 erweitert Mazda seine Modellpalette spürbar nach oben. Das bullige Heck unterstreicht den Klassenanspruch des CX-60.
"Ich bin schon ganz gespannt, den CX-60 live zu sehen", sagt Giolina Güttler. Die 21-jährige Hamburgerin studiert Design und hat sich in der Vorbereitung auf unser Treffen mit dem Designer schon viel mit dem größeren SUV beschäftigt. Doch bevor sie mit dem neuen Mazda-Spitzenmodell auf den Straßen Portugals persönlich Bekanntschaft macht, gibt es erst mal etwas Theorie: Designer Jo Stenuit vermittelt der ebenfalls angehenden Designerin bei einem exklusiven Treffen, welche Philosophien hinter der kompletten Neuentwicklung stecken.

Selbstverständlich lassen sich bei dem großen SUV auch traditionelle Elemente finden. Die klare und reduzierte Linienführung des Kodo-Designs etwa oder die Jinba-Ittai-Philosophie von Ross und Reiter, nach der alle Elemente so angeordnet sind, dass der Fahrer in einer optimalen Position im Fahrzeug sitzt. Es gibt aber auch neue Ansätze. Zum Beispiel die Philosophie des leeren Raums, 
die eine optimale Verbindung zur Außenwelt herstellt. Dabei ist der Innenraum aufs Wesentliche reduziert, und die Bedienelemente sind optimal positioniert, damit Fahren und Bedienen möglichst intuitiv und mit wenig Ablenkung passieren kann. Das sorgt für Sicherheit und Fahrspaß gleichermaßen.


"Wie ein Raubtier, kurz vor dem Sprint"

Leseraktion Mazda CX-60
Jinba Ittai: Leserin Giolina Güttler (21, Hamburg) hat eine optimale Sitzposition im CX-60 und die Bedienelemente sind intuitiv zu bedienen und zudem edel verarbeitet.
Höchste Zeit, den CX-60 in Augenschein zu nehmen. "Trotz seiner Größe wirkt er viel sportlicher, als ich gedacht habe", stellt die Hamburgerin fest. Und Jo liefert die Erklärung: "Durch die lange Motorhaube und die nach hinten versetzte Fahrgastzelle hat man den Eindruck eines Raubtiers kurz vor dem Sprint." Einen praktischen Nutzen hat die lange Front auch: Der CX-60 kommt mit Hinterradantrieb und bekommt 2023 auch zwei Reihensechszylinder (3,3-Liter-Skyactiv-D und 3-Liter-e-Skyactiv-X, jeweils als Mild-Hybride), die den Platz im Vorderwagen brauchen. Der Testwagen hat den ersten Plug-in-Hybrid-Motor in der Mazda-Historie verbaut: Der 2,5-Liter-Vier-zylinder (191 PS) kommt zusammen mit dem Elektromotor (175 PS) auf eine Systemleistung von 327 PS und 500 Nm. Rein elektrisch sind bis zu 63 Kilometer drin.
"Erstaunlich, wie leichtfüßig sich ein so großes Auto bewegen lässt", stellt Giolina bei ihrer Testfahrt fest. "Sportlich, wenn man will, aber auch sehr komfortabel und im E-Betrieb auch fast lautlos. Hier gehen Design und Technik Hand in Hand."