Wie sollen die öffentlichen Verkehrsmittel der Zukunft aussehen? Umweltverträglich müssen sie sein, das ist klar. Der ungarische Industriedesigner Peter Simon hat seiner Vision einer grünen ÖPNV-Zukunft mittels des zehn Meter langen Credo E-Bone Konzept-Busses Ausdruck verliehen. Der emissionsfrei fahrende Bus bezieht seine Energie aus Brennstoffzellen. Gespeichert wird sie in Lithium-Ionen-Batterien auf dem Dach des Fahrzeugs. Zuständig für den Antrieb sind vier elektrische Radnabenmotoren. Die Karosserie des Busses besteht aus extra leichten Kunststoffen mit einer knochenähnlichen Struktur. So kann der Konzept-Bus Gewicht einsparen. Weitere technische Angaben bleibt Simon leider schuldig.
Doch dafür entschädigt die Optik des Credo E-Bone. Der Innenraum ist luftig gestaltet. Heißt: Sitzplätze sind eher rar. Den Erschaffer selbst erinnert die Struktur seines Busses dem Namen nach offenbar an die Form eines Knochens. Bei der Betrachtung nahezu unvermeidbar ist jedoch die Assoziation mit einem Krabbeltier. Von vorne lässt der Bus an eine Heuschrecke denken, von der Seite eher an eine Raupe. Da die in diesem Fall aber das Gegenteil von nimmersatt ist, geht das in Ordnung.