Elektro-Dienstwagen: Kfz-Steuer bei Privatnutzung
Weniger Steuern bei privater Nutzung

Wer seinen Dienstwagen mit Elektro-Antrieb privat nutzt, soll in Zukunft weniger Steuern zahlen. Das fordert der Verkehrspolitische Sprecher der Union. Die Bundesregierung hält sich bei dem Thema allerdings zurück.
Bild: Werk
- Stephan Bähnisch
Der Verkehrsexperte der Union im Bundestag, Dirk Fischer (CDU), findet, dass Autofahrer, die einen Dienstwagen mit Elektroantrieb auch privat nutzen, "nicht mehr Steuern zahlen müssen als der Fahrer eines Autos mit konventionellem Antrieb". Deshalb soll die Dienstwagen-Besteuerung zu Gunsten von Elektro-Autos geändert werden. Hintergrund: Bisher muss jeder, der einen Dienstwagen auch privat nutzt, ein Prozent des Listenpreises pro Monat als sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Weil die Stromer aber in der Anschaffung erheblich teurer sind, wären Fahrer von Elektroautos benachteiligt, weil ihre Steuern höher ausfielen.
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Konkrete Zahlen oder Pläne legte Fischer jedoch nicht vor. Keine neuen Aussagen machte Fischer zu einer steuerlichen Förderung von Elektroautos auf dem privaten Sektor. Dabei wird es Zeit: Die Bundesregierung plant, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen zu bringen. Beim Thema Förderung hält sie sich allerdings bisher bedeckt. In Frankreich, Großbritanien oder auch in den USA werden die Stromer kräftig subventioniert – und deren Marktchancen damit deutlich erhöht.
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