Erlkönige von Kia und Hyundai
Koreanischer Barock

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Mit zwei neuen Luxuslimousinen wollen Hyundai und Kia in der Mittelklasse wildern.
Kia behauptet sich in Deutschland bislang mit kleinen und kompakten Autos mehr oder weniger erfolgreich. Gegenwärtig ist die koreanische Marke sehr umtriebig. Facelifts für den Kompaktvan Carens sowie den Rio (Debüt: Pariser Salon im Oktober 2002) frischen die Modellpalette auf, der Geländewagen Sorento ergänzt das Programm. Abgerundet ist es jedoch erst mit einem Modell der oberen Mittelklasse. Erlkönigjäger erlegten jetzt Kias Luxuslimousine (Projektname GH) bei Wintertests am Polarkreis. Deren Vorgänger läuft auf dem Heimatmarkt in Korea unter dem Namen Enterprise und basiert in der Technik noch auf dem hierzulande nicht angebotenen Mazda 929.
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Hyundai ist der erfolgreichste koreanische Anbieter auf dem deutschen Markt. Nur das Oberklasse-Modell XG 30 konnte sich seit 1999 gegen die deutsche Konkurrenz nie durchsetzen – gerade 1222 Autos wurden seitdem verkauft. Mehr Absatz verspricht man sich vom Nachfolger. Der steht schon in den Startlöchern. Er kommt im Frühjahr 2003. Auffällig an dem ungetarnten Erlkönig sind der Kühlergrill im Jaguar-Stil und das Vieraugen-Gesicht. Zwei Sechszylinder mit 2,5 Liter (160 PS) und 3,5 Liter Hubraum (225 PS) stehen zur Wahl. Von Mercedes kommt zudem ein CDI-Diesel.
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