Erste Fotos des neuen BMW Z4
So kommt der BMW Z4

Ab Mai 2009 gehört der beste Platz im Schaufenster der BMW-Händler dem neuen BMW Z4. Der Zweisitzer kommt mit Metall-Klappdach, starken Sechszylindern und selbstbewussten Preisen.
- Jochen Knecht
Während die drei großen amerikanischen Autobauer gemeinsam in den Untergang rumpeln, sorgt BMW dafür, dass die Detroit Motor Show (11. bis 25. Januar 2009) nicht völlig zur automobilen Trauerveranstaltung verkommt. Die Bayern haben am Lake Michigan den neuen BMW Z4 im Gepäck, den sie ganz gerne im Land der ehemals unbegrenzten Möglichkeiten in großer Zahl unter die Leute bringen würden – trotz Absatzkrise und Wirtschafts-Kollaps. Die Chancen dafür stehen gar nicht so schlecht. Denn was BMW-Designchef Chris Bangle und sein Team da auf die Räder gestellt haben, sieht lecker aus – wenn man auf klassische Roadster-Proportionen steht und Geschmack am unmittelbaren Nebeneinander von gewölbten Flächen und scharfen Kanten gefunden hat.
Die wuchtige Front bringt Pluspunkte beim Fußgängerschutz
Letzteres kann der Meister nämlich auch bei der zweiten Z4-Generation nicht lassen. Man könnte an dieser Stelle viel über die nach oben gebogenen, fies zusammengekniffenen Scheinwerfer erzählen – wenn sie nicht von der XXL-Niere in den Schatten gestellt würden, die die BMW-Designer dem Z4 vor die endlos scheinende Motorhaube montiert haben. Den Trend zur Riesen-Nase kennen wir schon vom neuen 7er. Da ist es nur konsequent, dieses Stilmittel auch für den Z4 zu verwenden. Das finale Urteil darf sich gerne jeder selbst bilden. Unfallforscher sind schlicht entzückt – ist die wuchtige Front doch wie gemacht für ein punktereiches Abschneiden bei der Fußgängerschutz-Wertung des EuroNCAP-Tests. BMW-Fans lässt das Gezeter ums Design traditionell kalt. Was wirklich zählt, sind die technischen Qualitäten des 4,24 Meter langen Z4. Und die sind so zahlreich wie die Kanten in seinem Blechkleid.
In 20 Sekunden macht sich das Metall-Klappdach hinter den Sitzen klein

Bild: Werk
Drei Sechszylinder zum Start
An der Motorleistung sollte es nicht liegen. Der neue Z4 geizt unter der Haube nicht mit Leistung. Zum Start sind ausschließlich Sechszylinder-Modell im Angebot. Kleinstmögliche Wahl ist der 204 PS starke Z4 23i, der offiziell Z4 sDrive 23i heißt. 35.900 Euro werden für den Basis-Z4 fällig. 3000 Euro mehr, als für den kleinsten Sechszylinder des Vorgänger-Modells (2,5i, 177 PS) fällig wurden. Die nächste Stufe auf dem PS-Tableau nimmt der Z4 30i ein. 258 PS für 42.900 Euro. Bis zum Start der M-Version an der Spitze der Z4-Familie steht der 35i, der ein Loch von 47.450 Euro ins Budget reißt, dafür aber auch 306 PS zu bieten hat. Dirigiert wird die Kraft mit Hilfe einer manuellen Sechsgang-Automatik, die auf Wunsch und gegen Aufpreis auch gegen eine Sechsgang-Automatik (25i, 30i) oder ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (35i) ersetzt werden kann. Das Fahrwerk des Z4 kann serienmäßig per Knopfdruck (Fahrdynamik Control) in drei Stufen versportlicht werden. Zusätzlich steht ein M-Sportfahrwerk zur Wahl.
Die zusätzlichen Zentimeter gehen aufs Gewicht und bringen Platz

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Efficient Dynamics gibt es ab Werk

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