Eura Integra I 890 QB: Wohnmobil-Test
Auf dem Weg nach oben

Mit einem von Grund auf neuen Integrierten meldet sich Eura im Top-Segment zurück. In Design und Qualität klopft der Integra schon an der Oberklasse an. Was er kann, zeigt eine erste Fahrt.
"Alles muss schön sein!", ruft Holger Siebert aus. Als Eura-Chef muss er das zwar sagen, wenn er ein neues Modell zeigt, aber hier trifft es durchaus den Kern der Sache: Innen wie außen strebt der Integra klar nach Premium. Eura hatte zwar schon seit 1996 einen ersten Integrierten im Programm, ohne ihn jedoch bis zuletzt konsequent weiterzuentwickeln. Jetzt, nachdem das Interesse der Käufer an Integrierten so massiv zunimmt, kehrt Eura zurück: Mit einem komplett neuen Integra, den es in eher kompakten 7,15 Metern Länge (ab 74.990 Euro) und gewaltigen 8,99 Metern gibt. Der Doppelachser tritt hier zu seiner ersten Fahrvorstellung an.
Eura setzt beim Integra auf raffinierte Details

Schräg von vorn wirkt der Integra beinahe sportlich. Die Beleuchtung basiert auf LED-Technik, inklusive der Lauflichtblinker.
Bild: Götz von Sternenfels / AUTO BILD
Überblick: Alles zum Thema Wohnmobile
Im Alltag werden praktische Werte relevant

Aufheller: Die passende Lichtstimmung im luxuriösen Wohnraum lässt sich programmieren.
Bild: Götz von Sternenfels / AUTO BILD
So fährt er: Seine Länge lässt der riesige Doppelachser mit seinem AL-KO-Tiefrahmenchassis am Steuer glatt vergessen – solange es geradeaus geht. Im engen Kurvengeschlängel gibt er sich, kein Wunder, weniger behände, bleibt jedoch mit etwas Umsicht auch für ungeübte Piloten erstaunlich stressfrei beherrschbar. Nur das stete Knistern und Zirpen aus dem Türbereich nervt in dieser Luxuswelt dann doch.
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