Quer durch Europa steigen die Campingpreise für Plätze mit drei oder mehr Sternen nach ADAC-Klassifikation, so die aktuelle Analyse des Campingunternehmens Pincamp. Die kräftigsten Preisanstiege gegenüber 2023 gibt es in Großbritannien und den Niederlanden. Mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis* von 55 bzw. 53 Euro liegen beide Länder allerdings im europäischen Mittel.

Italien und Kroatien Spitzenreiter

Spitzenreiter sind Italien (63 Euro) und Kroatien (65 Euro), wo die Preisanstiege 2024 wiederum unter dem europäischen Mittel von 14 Prozent bleiben. In Dänemark werden für eine Übernachtung durchschnittlich 48 Euro fällig – das entspricht einer Erhöhung von nur fünf Prozent. Damit liegt das skandinavische Campingland hinter Deutschland und Schweden (39 Euro) auf Platz drei der günstigsten Urlaubsländer.
Übernachtungspreise in Deutschland reichen von 33 Euro in Thüringen bis 42 Euro in Brandenburg.
Bild: Pincamp
Hierzulande dürfen sich Camper über relativ stabile Übernachtungspreise freuen. In Thüringen steigen sie zwar um 17 Prozent, mit 33 Euro ist das Bundesland aber weiterhin das günstigste, gefolgt von Sachsen-Anhalt (35 Euro). Am teuersten sind die Camping-Bundesländer Brandenburg (Preisanstieg von 11 Prozent) knapp vor Mecklenburg-Vorpommern - mit jeweils rund 42 Euro pro Nacht.
Im Mittelfeld liegen Baden-Württemberg (41 Euro), Bayern und Rheinland-Pfalz (je 40 Euro), Sachsen, Schleswig-Holstein und Saarland (je 37 Euro), Nordrhein-Westfalen und Hessen (je 36 Euro) sowie Niedersachsen (35 Euro).