F1: Berger verteidigt Verstappen
Reaktionen erinnern an Schumi

Selten steht ein Fahrer so heftig in der Kritik wie Max Verstappen nach dem Belgien-GP gestern. Aber er hat auch Fürsprecher, wie Gerard Berger.
Bild: Getty Images; picture-alliance
- Bianca Garloff
- Ralf Bach
Shitstorm gegen Max Verstappen nach seinen harten Blockade-Manövern gegen Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel in Spa! Beide Ferrari-Piloten kritisieren den 18-Jährigen scharf für dessen Fahrweise. Nico Rosberg räumt ein: „Wenn Kimi sich aufregt, dann hat das was zu bedeuten.“ Und Niki Lauda will den Red Bull-Shootingstar deswegen sogar in die Psychiatrie schicken.
Gas und Bremse: Geht Startkollision auf Vettels Kappe?
Jetzt relativiert Ex-Ferrari-Star Gerhard Berger die verbalen Attacken gegen den holländischen Jung-Star. Berger zu AUTO BILD MOTORSPORT: „Ist doch alles gut für Max, denn die Reaktionen, die er gerade im Fahrerfeld auslöst, erinnern mich ganz stark an Ayrton Senna und Michael Schumacher zu Beginn ihrer Karrieren. Beide mussten sich wegen ihrer kompromisslosen Fahrweise ebenfalls sehr früh mit Kritik der etablierten Piloten auseinandersetzen."

Gerhard Berger nimmt Max Verstappen in Schutz
Red Bull-Motorsportchef Helmut Marko ergänzt gegenüber ABMS: „Die Sportkommissare haben noch nicht mal eine Untersuchung eingeleitet, also war für sie ja wohl alles korrekt abgelaufen."
Stein des Anstoßes waren Abwehrmanöver von Verstappen, in denen er erst die Linie gewechselt hatte, nachdem sich der Angreifer bereits für eine Seite entschieden hatte und mit entsprechendem Tempoüberschuss auf der Geraden fuhr. Räikkönen: „Wenn ich beim Überholen auf einer Geraden bremsen muss, um dem Vordermann nicht ins Heck zu fahren, ist das gefährlich!"
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