F1-Doppelsitzer: Fahrbericht (1)
Die blonde Flipperkugel

700 PS, 300 km/h: Wie es sich anfühlt, mit einem Formel 1-Doppelsitzer über den Grand-Prix-Kurs von Abu Dhabi zu rasen? AUTO BILD MOTORSPORT-Redakteurin Bianca Garloff hat es ausprobiert.
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Kennen Sie Flipper? Nein, nicht den berühmten Delphin aus der gleichnamigen TV-Serie, sondern das Automatenspiel, bei dem eine Kugel durch ein Spielfeld aus Stoßfedern gejagt wird und unkontrolliert von einer Station zur nächsten prallt. Wie dieser kleine Spielball unter der Glasscheibe, so fühlte ich mich im Formel 1-Doppelsitzer. Nirgendwo sind die Fliehkräfte größer als in der Formel 1. Was die Jungs in ihren Höllenmaschinen aushalten müssen, kann sich kein normaler Autofahrer vorstellen. So ein Monoposto beschleunigt von 0 auf 100 in zwei Sekunden, bremst von 200 auf 60 in 50 Metern. Die nächstbeste Gelegenheit die Herausforderung Formel 1 annähernd zu begreifen, ist der Doppelsitzer vom Ex-Formel-1-Team Minardi mit etwa 700 PS.
Der Mann- und Maus-Vergleichstest: Redakteur Ralf Bach im F1-Doppelsitzer
Video: Bianca Garloff im Formel 1 Doppelsitzer
Eine Runde Onboard
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Der Doppelsitzer erreicht in schnellen Kurven Fliehkräfte von rund 4g. Die echten Formel-1-Renner schaffen noch ein g mehr.
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Redakteurin Bianca Garloff wurde in dem Doppelsitzer gut durchgeschleudert und hatte am anderen Tag Muskelkater im Nacken.
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