F1: Vettel in der Erfolgsspur
Vettel wieder dran

Sebastian Vettel gewinnt den GP von Japan und damit seine Lockerheit zurück. Nur noch 14 Zähler trennen ihn nun von Spitzenreiter und Red-Bull-Teamkollege Mark Webber. In den letzten drei Rennen fahren beide unterschiedliche Taktiken.
Sebastian Vettel steht wieder über den Dingen. Statt sich am Samstagabend in Suzuka (Japan) von Poker-Spezialist und Renault-Pilot Robert Kubica in der Lobby des Suzuka Circuit Hotels ausnehmen zu lassen, schaute der Heppenheimer einfach nur zu und verunsicherte Kubica damit so sehr, dass Vettels hessischer Kumpel Timo Glock trotz Mega-Pechsträhne am Ende doch noch 40 Euro gewann. Der neue Sebastian Vettel (23) ist wieder der alte. Nach seinem Sieg beim Großen Preis von Japan in Suzuka strahlt der Red-Bull-Pilot wieder das Selbstbewusstsein aus, dank dem der Heppenheimer vor Saisonbeginn zum WM-Favoriten erklärt wurde. Sein dritter Saisonsieg lässt ihn seinem Ziel drei Rennen vor Ende der WM einen deutlichen Schritt näher rücken. Vettel liegt jetzt punktgleich mit dem in Japan drittplatzierten Ferrari-Piloten Fernando Alonso an zweiter Stelle der Fahrerwertung. Sein Rückstand zu Teamkollege Mark Webber beträgt nur noch 14 Punkte. Das ist weniger als ein Sieg, für den es 25 Zähler gibt. Vettel: "Ich habe es selbst in der Hand, ich muss die letzten Rennen nur gewinnen. Das ist nicht unmöglich."
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Vettel ist seit dem Kanada-GP schneller als Webber

Vettel im Simulator
Vettels Taktik ab jetzt: "Die Saison war für mich ein Auf und Ab. Ich muss nun Rennen für Rennen abarbeiten." Das nächste findet in zehn Tagen in Korea statt. Vettel: "Ich bin die Strecke schon im Simulator abgefahren. Es gibt zwei bis drei Geraden, die mir ein wenig Sorgen machen. Eine davon ist über einen Kilometer lang." Hintergrund: Red Bull hat mit dem Renault einen 20-PS-Nachteil gegenüber der Konkurrenz von Ferrari und McLaren-Mercedes. Das wirkt sich besonders auf langen Geradeausstücken aus. Trotzdem sieht Vettel nicht schwarz für Korea. "Es gibt auch schnelle, flüssige Kurven, auf denen wir diesen Nachteil hoffentlich wieder gut machen können."
Fernando Alonso wittert seine Chance

Unterschiedliche Taktik für die beiden Red-Bull-Piloten

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